Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer
hat die Umsatzprognose für seine neuen vier
Pharmaprodukte angehoben. Die entsprechenden Zulassungen
vorausgesetzt, liege die Summe des Spitzenumsatzpotenzials in der
Größenordnung von fünf Milliarden Euro, teilte der Konzern am
Dienstag in Leverkusen mit. Während dem Thrombosemittel Xarelto
weiter Spitzenumsätze von mehr als zwei Milliarden Euro pro Jahr
zugetraut werden, ist Bayer für sein Augenmedikament VEGF Trap-Eye
sowie die Krebsmittel Alpharadin und Regorafenib nun deutlich
zuversichtlicher. Jedes dieser Produkte könne einen Spitzenumsatz
von einer Milliarde Euro pro Jahr und mehr erwirtschaften und habe
damit Blockbuster-Potenzial. Bisher hatte Bayer für diese Produkte
nur Prognosen für einzelne Indikationen abgegeben. Diese waren
deutlich niedriger./jha/tw
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.
Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.
Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.
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verstehen sein kann.