Das ist ein Statement, wie es Aktionäre hören wollen: "Ich will mehr, viel
mehr", sagte Verbio-Chef Claus Sauter in einem Interview mit dem AKTIONÄR.
Gemeint hat er damit die Kapazitäten für die Produktion von Biogas, das
Verbio (WKN A0J L9W) nicht wie die meisten Biogasanbieter mit EEG-Förderung
verstromt, sondern ins Erdgasnetz einspeist. Angesichts des hohen Ölpreises
und des schwelenden Konflikts im Iran könnten Biokraftstoffe - neben Biogas
auch Biodiesel und Bioethanol - bald eine Renaissance erleben, was vor allem
börsennotierten Vertretern wie Verbio Kursgewinne bescheren dürfte, denn die
Leipziger sind in allen drei Bereichen bestens positioniert.
Zukunft Biokraftstoff
Das Geschäft mit Biokraftstoffen ist und bleibt ein Zukunftsthema, auch wenn
Umstände wie die Einführung von E10 Anfang dieses Jahres anderes vermuten
lassen. Obwohl gut 90 Prozent der in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge E10
tanken könnten, war die Akzeptanz bei Einführung der neuen Kraftstoffsorte
mit rund zehn Prozent mäßig. Nach Angaben des Mineralölwirtschaftsverbands
hat sich die Situation entspannt, sodass der Anteil von E10 aktuell bei 20
bis 30 Prozent liegt. Mittelfristig ist ein Marktanteil von 30 bis 50
Prozent realistisch. Die Entspannung zeigt sich auch in der Auslastung bei
Verbio: Im dritten Quartal waren die Kapazitäten voll ausgelastet, was auch
im Schlussquartal der Fall sein dürfte. Das Zahlenwerk dürfte auf
Quartalsbasis entsprechend positiv ausfallen.
Biogas-Output verdreifacht sich
Wie der aktionär im Rahmen des Top-Tipp Spekulativ in Ausgabe 44/2011
bereits ausführlich darstellte, ist Verbio vor allem wegen des
Biogasgeschäfts ein attraktives Investment. Aus Abfallstoffen aus der
Ethanol-Produktion wird Verbio 2011 rund 180 Gigawattstunden (GWh)
Bio-Erdgas produzieren. Bis 2013 wird sich der Biogas-Output auf 600 GWh
mehr als verdreifachen.
Hohe Nachfrage
Im Bereich Biogas verzeichnet Verbio eine sehr hohe Nachfrage. Die Leipziger
haben bereits Lieferverträge mit den Stadtwerken München, Augsburg,
Aschaffenburg, Braunschweig, Wittenberg und Schwedt, die das Biogas an
Erdgastank-stellen verkaufen. Verbio profitiert dabei nicht nur vom Verkauf
des Biogases, sondern erhält auch sogenannte Quoten für die Vermarktung von
Biogas nach dem Biokraftstoffquotengesetz. Diese Quoten kann Verbio
verkaufen. Vor allem Ölfirmen sind dabei ein guter Abnehmer, da sie eine
gesetzlich vorgeschriebene Gesamtquote für Biokraftstoffe von derzeit 6,25
Prozent erfüllen müssen. Noch interessanter dürfte es werden, wenn sich die
Quoten ab 2015 an den durch Biokraftstoffe vermiedenen Treibhausgasen
orientieren. Hier sorgt etwa Biogas für eine CO2-Reduktion im Vergleich zum
konventionellen Sprit von mehr als 90 Prozent.
Unter Buchwert
Nachdem 2011 lediglich eine rote Null in den Büchern stehen dürfte, ist
davon auszugehen, dass Verbio 2012 bei einem Umsatz von 650 Millionen Euro
18,3 Millionen Euro verdienen wird. Zahlen, die angesichts eines
Börsenwertes von 200 Millionen Euro für Fantasie sorgen, zumal die Aktie
unter ihrem Buchwert von 5,22 Euro je Aktie notiert.
Günstige Trendaktie
Die Entspannung auf dem Bioethanolmarkt und die vielversprechenden
Zukunftsperspektiven der Biogasaktivitäten sprechen für Verbio. Zumal die
Aktie mit einem KGV von 11 spottbillig ist.
Mehr Informationen, Nachrichten und Empfehlungen finden Sie im Internet
unter www.deraktionaer.de
+++ Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum
Abschluss bestimmter Börsengeschäfte. Bitte lesen Sie unseren RISIKOHINWEIS
/ HAFTUNGSAUSSCHLUSS unter www.deraktionaer.de +++ (END) Dow Jones NewswiresJanuary 02, 2012 04:44 ET (09:44 GMT)
mehr", sagte Verbio-Chef Claus Sauter in einem Interview mit dem AKTIONÄR.
Gemeint hat er damit die Kapazitäten für die Produktion von Biogas, das
Verbio (WKN A0J L9W) nicht wie die meisten Biogasanbieter mit EEG-Förderung
verstromt, sondern ins Erdgasnetz einspeist. Angesichts des hohen Ölpreises
und des schwelenden Konflikts im Iran könnten Biokraftstoffe - neben Biogas
auch Biodiesel und Bioethanol - bald eine Renaissance erleben, was vor allem
börsennotierten Vertretern wie Verbio Kursgewinne bescheren dürfte, denn die
Leipziger sind in allen drei Bereichen bestens positioniert.
Zukunft Biokraftstoff
Das Geschäft mit Biokraftstoffen ist und bleibt ein Zukunftsthema, auch wenn
Umstände wie die Einführung von E10 Anfang dieses Jahres anderes vermuten
lassen. Obwohl gut 90 Prozent der in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge E10
tanken könnten, war die Akzeptanz bei Einführung der neuen Kraftstoffsorte
mit rund zehn Prozent mäßig. Nach Angaben des Mineralölwirtschaftsverbands
hat sich die Situation entspannt, sodass der Anteil von E10 aktuell bei 20
bis 30 Prozent liegt. Mittelfristig ist ein Marktanteil von 30 bis 50
Prozent realistisch. Die Entspannung zeigt sich auch in der Auslastung bei
Verbio: Im dritten Quartal waren die Kapazitäten voll ausgelastet, was auch
im Schlussquartal der Fall sein dürfte. Das Zahlenwerk dürfte auf
Quartalsbasis entsprechend positiv ausfallen.
Biogas-Output verdreifacht sich
Wie der aktionär im Rahmen des Top-Tipp Spekulativ in Ausgabe 44/2011
bereits ausführlich darstellte, ist Verbio vor allem wegen des
Biogasgeschäfts ein attraktives Investment. Aus Abfallstoffen aus der
Ethanol-Produktion wird Verbio 2011 rund 180 Gigawattstunden (GWh)
Bio-Erdgas produzieren. Bis 2013 wird sich der Biogas-Output auf 600 GWh
mehr als verdreifachen.
Hohe Nachfrage
Im Bereich Biogas verzeichnet Verbio eine sehr hohe Nachfrage. Die Leipziger
haben bereits Lieferverträge mit den Stadtwerken München, Augsburg,
Aschaffenburg, Braunschweig, Wittenberg und Schwedt, die das Biogas an
Erdgastank-stellen verkaufen. Verbio profitiert dabei nicht nur vom Verkauf
des Biogases, sondern erhält auch sogenannte Quoten für die Vermarktung von
Biogas nach dem Biokraftstoffquotengesetz. Diese Quoten kann Verbio
verkaufen. Vor allem Ölfirmen sind dabei ein guter Abnehmer, da sie eine
gesetzlich vorgeschriebene Gesamtquote für Biokraftstoffe von derzeit 6,25
Prozent erfüllen müssen. Noch interessanter dürfte es werden, wenn sich die
Quoten ab 2015 an den durch Biokraftstoffe vermiedenen Treibhausgasen
orientieren. Hier sorgt etwa Biogas für eine CO2-Reduktion im Vergleich zum
konventionellen Sprit von mehr als 90 Prozent.
Unter Buchwert
Nachdem 2011 lediglich eine rote Null in den Büchern stehen dürfte, ist
davon auszugehen, dass Verbio 2012 bei einem Umsatz von 650 Millionen Euro
18,3 Millionen Euro verdienen wird. Zahlen, die angesichts eines
Börsenwertes von 200 Millionen Euro für Fantasie sorgen, zumal die Aktie
unter ihrem Buchwert von 5,22 Euro je Aktie notiert.
Günstige Trendaktie
Die Entspannung auf dem Bioethanolmarkt und die vielversprechenden
Zukunftsperspektiven der Biogasaktivitäten sprechen für Verbio. Zumal die
Aktie mit einem KGV von 11 spottbillig ist.
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