Die Eurostaaten entwickeln sich durch die Schuldenkrise in Richtung einer Fiskalunion, das Wachstum in den Emerging Markets stützt die Weltwirtschaft, gleichzeitig richtet sich die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer auf die USA, wo die Geld- und Fiskalpolitik verstärkt in den Blickpunkt der Investoren gerät. Zu dieser Einschätzung kommt die Fondsgesellschaft Pioneer Investments in ihrem aktuellen "Global Markets Strategy Report". Technokratische Organisationen wie der IWF oder grosse Zentralbanken werden 2012 den Druck auf Euroland weiter erhöhen, um die Schuldenkrise zu lösen, schreiben die Autoren des Reports. Die Politik in den einzelnen Euro-Ländern werde an Einfluss verlieren. Sogar eine Fiskalunion sei in Euroland denkbar. Der Rest der Welt sei sehr besorgt über globale Ansteckungsgefahren und werde über internationale Organisationen dafür sorgen, dass selbst harte und unpopuläre Sparmaßnahmen durchgesetzt werden.
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