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Dow Jones News
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Europa-Börsen beenden mit guten Vorgaben und Alcoa Schwächephase

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Börsen in Europa sind nach einigen schwächeren Tagen am Dienstag wieder durchgestartet. Gute Vorgaben von den internationalen Börsen und ein gelungener Auftakt der US-Quartalsberichtssaison ließen die Eurozone-Schuldenkrise vorübergehend in den Hintergrund treten. Für Frankreich gibt es zudem eine Gnadenfrist. Die Ratingagentur Fitch will in diesem Jahr keine Abstufung der Kreditwürdigkeit des Landes vornehmen, sofern sich die Schuldenkrise nicht dramatisch zuspitzt.

Die seit längerem schwächelnden chinesischen Börsen legten den zweiten Tag in Folge zu. China will den Kapitalmarkt stärker für ausländische Investoren öffnen und die Rolle von langfristig orientierten Anlegern aus dem institutionellen Sektor stärken. So soll dem geschwächten heimischen Aktienmarkt auf die Sprünge geholfen werden. Der Euro-Stoxx-50 rückte um 2,7 Prozent bzw 61 auf 2.347 Punkte vor, der Stoxx-50 stieg um 1,7 Prozent bzw 40 auf 2.426 Punkte.

Zyklische Werte gefragt

Die konjunktursensiblen Aktien führten die Gewinnerlisten an. Der Rohstoff-Sektor reagierte besonders stark auf die Alcoa-Ergebnisse. "Die Zahlen sind zwar nur im Rahmen der Prognosen ausgefallen, allerdings war die Erwartungshaltung der Anleger im Vorfeld auch sehr gering", meinte ein Händler. Wichtiger als die Ergebnisse der Vergangenheit war aber die Prognose: Der Aluminiumhersteller erwartet in diesem Jahr eine Steigerung der weltweiten Aluminiumnachfrage von sieben Prozent bei einem knapper werdenden Angebot. Das ließ die Aktien des Rohstoffsektors im Schnitt um 3,4 Prozent vorrücken.

Noch stärker legten die Automobiltitel zu. Mit 3,7 Prozent Aufschlag lagen sie in Front. "Die Aussagen aus Detroit klingen weiter bullish", meinte ein Händler. Die Hersteller nutzen die Automobilausstellung in den USA traditionell, um sich ins rechte Licht zu rücken. In den vergangenen Tagen hatte es bereits zahlreiche gute Meldungen der großen Hersteller gegeben.

Technologiewerte leiden unter schwachen Zahlen

Der Technologiesektor hinkte dagegen hinterher. Schlechte Nachrichten von der Software AG lasteten schwer auf den Aktien der Software-Branche. Die Kaufzurückhaltung vor allem der amerikanischen Kunden hatten dem Unternehmen das vierte Quartal verhagelt. Die bisherigen Jahresprognosen sind nun Makulatur. Die Aktie brach um 20,1 Prozent auf 24,25 Euro ein. Das belastete auch SAP, die um 1,4 Prozent auf 42,07 Euro verloren. Der Sektor legte lediglich um 0,3 Prozent zu.

Philips-Gewinnwarnung hemmt auch Siemens-Aktie

Von Philips gab es ebenfalls keine guten Nachrichten. Die Niederländer erschreckten die Anleger mit einer Gewinnwarnung. Das vierte Quartal ist demnach enttäuschend verlaufen, das operative Ergebnis um mehr als 20 Prozent geringer als im Vorjahr ausgefallen. Besonders die Medizintechniksparte entwickelte sich schwach. Aber auch der Preiswettbewerb bei Leuchtmitteln machte den Holländern zu schaffen, wie der Vorstandsvorsitzende Frans van Houten sagte. Philips fielen um 4,7 Prozent auf 14,91 Euro, Siemens schlossen unverändert mit 75,75 Euro.

Europäische Schlussindizes am Dienstag, 10. Januar: 
=== 
             Index          Schluss-  Entwicklung  Entwicklung   Entwicklung 
                               stand      absolut         in %          seit 
                                                                Jahresbeginn 
Europa       Euro-Stoxx-50   2347,47        61,02        +2,7%           1,3 
             Stoxx-50        2425,68        39,95        +1,7%           2,4 
             Stoxx-600        250,82         4,40        +1,8%           2,6 
Frankfurt    XETRA-DAX       6162,98       145,75        +2,4%           4,5 
London       FTSE-100        5696,70        84,44        +1,5%           2,3 
Paris        CAC-40          3210,79        83,10        +2,7%           1,6 
Amsterdam    AEX              315,50         3,74        +1,2%           1,0 
Athen        ATHEX-20         237,65        -4,15        -1,7%         -10,3 
Brüssel      BEL-20          2127,52        45,27        +2,2%           2,1 
Budapest     BUX            17068,69       400,57        +2,4%           0,6 
Helsinki     OMXH-25         2031,11        55,77        +2,8%           4,6 
Istanbul     NAT30          61396,80      1431,41        +2,4%          -0,5 
Kopenhagen   OMXC-20          406,01         2,46        +0,6%           4,1 
Madrid       IBEX-35         8472,90       194,00        +2,3%          -1,1 
Mailand      FTSE-MIB       14844,81       443,26        +3,1%          -1,6 
Moskau       RTS             1469,76        39,63        +2,8%           6,4 
Oslo         OBX              367,39         6,77        +1,9%           2,7 
Prag         PX               897,90        12,50        +1,4%          -1,4 
Stockholm    OMXS-30         1012,68        15,79        +1,6%           2,5 
Warschau     WIG-20          2138,06        11,35        +0,5%          -0,3 
Wien         ATX             1889,56        34,77        +1,9%          -0,1 
Zürich       SMI             6050,78        63,24        +1,1%           1,9 
=== 
DJG/mif/ros 
 

(END) Dow Jones Newswires

January 10, 2012 12:45 ET (17:45 GMT)

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

© 2012 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

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Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.