Bilfinger Berger hat heute die Bilanz noch einmal bestätigt und rechnet 2013 mit einer Steigerung des Ergebnisses. 2012 könne zwar durchaus ein Rückgang der Leistung aber gleichzeitig eine deutliche Erhöhung des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (EBITA) sowie des bereinigten Gewinns erfolgen. Trotz der Schuldenkrise geht Bilfinger in allen Geschäftsfeldern von einer positiven Entwicklung aus. Auch Bankhaus Lampe rechnet mit einem Ergebnissprung in 2012 von 361 Millionen in 2011 auf 412 Millionen, ein Plus von 14,2 Prozent. "Das ist schon überdurchschnittlich," erklärt Marc Gabriel vom Bankhaus Lampe. Bilfinger Berger hat sich rechtzeitig vom Baukonzern zum Service-Dienstleister gewandelt und hat damit eine Basis geschaffen "für stabilere und vor allen Dingen höhere Margen. Stabiler deswegen, weil das klassische Baugeschäft mit argen Risiken behaftet war," erklärt Gabriel. Er erinnert sich zurück an Projekte in Norwegen, die daneben gingen oder auch das Köln-UBahn-Desaster. Das Baugeschäft habe also höhere Risiken, als das im Service-Geschäft der Fall ist. Auch die hoch gesteckten Ziele seien nicht unschaffbar, erklärt der Experte. Bilfinger Berger will eine Gewinnverdoppelung bis 2016 erzielen. Wie der Experte die Aktie einschätzt, das erfahren Sie hier...
Hier geht's zum Video
© 2012 Der Aktionär TV
