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SAP-GRÜNDER INVESTIERT IN STROMSPEICHER: SAP-Mitgründer Klaus Tschira fördert die Zukunftstechnik Stromspeicher mit 20 Mio EUR. Seine Investmentfirma Aeris Capital hat 27,5 Prozent an Younicos übernommen. Das Startup aus Berlin konzentriert sich auf Riesenbatterien, die Wind- und Sonnenstrom ergänzen, wenn weder Wind weht noch Sonne scheint - eine mögliche Lösung für eines der zentralen Probleme der Energiewende. http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:megatrend-batterien-sap-gruender-investiert-in-stromspeicher/60153317.html
DAIMLERS AUSSTIEG BEI EADS DROHT VERZÖGERUNG: Daimlers Rückzug aus dem Luft- und Raumfahrtkonzern EADS ist schwieriger als erwartet. Bereits der erste Meilenstein beim Verkauf eines 7,5-Prozent-Anteils an die staatlich kontrollierte KfW Bankengruppe wurde verfehlt. Daimler teilte im November mit, dass bis Jahresende 2011 eine Absichtserklärung mit der KfW-Bank unterzeichnet werden soll. Doch bei der KfW-Bank und Daimler hieß es auf Anfrage, dass dies bislang noch nicht passiert ist. Es werde aber mit Hochdruck daran gearbeitet. Ein Daimler-Sprecher betonte am Mittwoch, es bleibe bei den mit der Bundesregierung abgestimmten und vorgestellten Plänen, die einen EADS-Teilausstieg in diesem Jahr vorsehen. http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:anteilsverkauf-daimlers-ausstieg-bei-eads-droht-verzoegerung/60153335.html
MEISTER WARNT VOR KREDITKLEMME: Die Vielzahl der neuen Anforderungen an Banken könnte unter dem Strich zu einer Kreditklemme führen, warnt der Vizefraktionschef der Union, Michael Meister. "Wir schätzen die Folgen jeder Einzelmaßnahme ab, doch wir haben noch keine Erkenntnisse über die Auswirkung aller bereits durchgeführten und geplanten regulatorischen Maßnahmen", sagte der CDU-Politiker. Er denkt dabei vor allem an die neuen Eigenkapitalvorschriften nach "Basel III" und die verschärften Liquiditätsvorschriften.
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/bundesbank-soll-belastungen-der-kreditwirtschaft-pruefen/6057644.html
ALLIANZ DÜRFTE COMMERZBANK-AKTIONÄR WERDEN: Im Jahr 2009 hat die Allianz einen guten Deal gemacht, als sie die Dresdner Bank an die Commerzbank verkaufte. Sie war ihre ungeliebte Tochter, die ihr niemals Glück gebracht hatte, los. Die Käuferin allerdings hat sich an dem Geschäft verhoben. Die Commerzbank, der die Finanzkrise einen Strich durch ihre Rechnungen machte, kommt seit dem Kauf der Dresdner Bank nicht mehr auf den grünen Zweig. In dieser Situation haben sich Commerzbank und Allianz nun wieder zusammengefunden. Sie wollen nach Informationen aus Finanzkreisen die stille Einlage der Allianz in Höhe von 750 Mio EUR möglicherweise in Aktien umwandeln. Die ließen sich dann von Seiten der Commerzbank als hartes Eigenkapital vorweisen und die Finanzlücke wäre zumindest ein bisschen kleiner. http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/allianz-koennte-commerzbank-grossaktionaer-werden/6056454.html
GRIECHENLAND BRAUCHT NOCH MILLIARDEN: Der Internationale Währungsfonds (IWF) hält die bislang geplanten Finanzhilfen für das hoch verschuldete Griechenland für zu gering. Nach IWF-Berechnungen fehle ein "signifikanter zweistelliger Milliardenbetrag", heißt es nach einem Gespräch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit IWF-Chefin Christine Lagarde in Berlin in deutschen Regierungskreisen. Eine Lösung für das Problem vereinbarten Merkel und Lagarde demnach bisher nicht. IWF und Bundesregierung wollen die Verhandlungen mit den Banken über deren Beteiligung an den Hilfen für Griechenland in den kommenden Wochen abschließen. Ziel sei zwar weiter, wie geplant einen Schuldenschnitt im Umfang von 100 Milliarden Euro zu erreichen. Die Verhandlungen sollten aber nicht zwangsläufig so lange laufen, bis exakt dieser Betrag erreicht sei. "Das Thema muss vom Tisch, damit an den Märkten Ruhe einkehrt", heißt es in Regierungskreisen. www.handelsblatt.de
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January 12, 2012 00:02 ET (05:02 GMT)
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