Das Jahr 2011 war für die Stahlbranche ein sehr gemischtes Jahr. Starteten die Unternehmen mit einer sehr dynamischen Entwicklung und sehr hoher Rohstahlproduktion durch, so musste die Branche ab Herbst 2011 einen Rückgang in der Stahlproduktion hinnehmen. Die Sommerflaute hatte zu dem Rückgang geführt - die Herbstbelebung blieb jedoch aus. "Die aktuellen Zahlen deuten aber daraufhin, dass der Dezember und gerade der letzte Teil des Dezembers und auch der Januar sich doch wieder deutlich belebt haben," schätzt Björn Voss von Warburg Research die Lage ein. Für 2012 ging Warburg Research zunächst von einem Rückgang der Rohstahlproduktion in Deutschland von 5 Prozent aus. "Die aktuellen Daten sprechen aber vielleicht eher dafür, dass sich das doch etwas besser entwickeln kann und die Stahlindustrie selbst geht ja von einem stabilen Rohstahlproduktionsvolumen aus," so Voss weiter. Die jüngsten Zahlen würden eher Optimismus zulassen. Wie sich die Situation von ThyssenKrupp und Salzgitter entwickelt und welcher Stahlwert gerade der Top-Favorit von Warburg Research ist - das erfahren Sie in diesem Interview von Björn Voss.
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