Die grün-rote Landesregierung hat dem
Untersuchungsausschuss zum umstrittenen EnBW-Aktienkauf
Hintergrund ist die Ansage der am Deal beteiligten
Investmentbank Morgan Stanley
Der Obmann der SPD-Fraktion, Andreas Stoch, will sich im Zweifel über die Bedingung der damaligen Beraterfirma von Ex-Regierungschef Stefan Mappus (CDU) hinwegsetzen. "Ich gehe davon aus, dass die Unterlagen und Aussagen öffentlich verwertbar sind", sagte Stoch der Nachrichtenagentur dpa. Das Argument, dass Morgan Stanley eigene Interessen schützen müsse, sei nicht stichhaltig.
Das Staatsministerium und die beauftragte Anwaltskanzlei hatten in den vergangenen Wochen die Papiere zum EnBW-Deal gesichtet. Neben den Unterlagen in der Staatskanzlei und im Finanzministerium wurden auch Akten von Morgan Stanley und der Stuttgarter Anwaltskanzlei Gleiss Lutz einbezogen.
Die Frage, wie Morgan Stanley den Preis für die EnBW ermittelt
hat, steht mit im Zentrum des Ausschusses, der am 3. Februar das
nächste Mal tagt. Mappus hatte vor gut einem Jahr am Parlament
vorbei den Rückkauf der EnBW-Aktien vom französischen Staatskonzern
Electricite de France (Electricite de France (EdF)
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AXC0152 2012-01-26/14:28


