Die Analysten der Erste Group haben das Kursziel für die Aktien des steirischen Leiterplattenherstellers AT&S von 13,9 auf 13 Euro gesenkt. Die Kaufempfehlung wurde bestätigt, wie aus einer aktuellen Analyse der Bank hervorgeht.
Die Nachfrage für Smartphones und Tablets habe dem Druck der Konjunkturabkühlung stand gehalten, und konnte die überraschend schwache Performance des Industriesegments kompensieren, so die Erste Bank. Da sich die Branchenentwicklung fortsetzen dürfte, wären die Gewinnschätzungen entsprechend angepasst worden, heißt es von den Analysten weiter. Zudem würden die adaptierten Prognosen eine vorsichtigere Einschätzung des Fremdwährungsrisikos beinhalten.
So wurde der erwartete Gewinn für das Geschäftsjahr 2011/12 von 1,37 Euro auf 1,13 Euro gesenkt. Für 2012/13 rechnet die Erste Bank nun mit einem Gewinn von 1,01 statt der bisher prognostizierten 1,14 Euro je Anteilsschein. Im Folgejahr 2013/14 liegt der erwartete Gewinn nun um 9,4 Prozent niedriger bei 1,18 (bisher: 1,30) Euro je AT&S-Papier.
Die Dividendenschätzung wurde von 0,38 auf 0,36 Euro je Aktie für 2011/12 gesenkt, im Geschäftsjahr 2012/13 erwartet die Erste Bank eine Dividende von ebenfalls 0,36 (bisher: 0,37) Euro je AT&S-Anteilsschein. Für 2013 wurde die erwartete Ausschüttung von den Experten von 0,42 auf 0,41 Euro je Aktie gesenkt.
Die Papiere von AT&S notierten an der Wiener Börse am Freitagvormittag mit einem Minus von 0,64 Prozent bei 9,27 Euro.
Analysierendes Institut Erste Group
(Schluss) kat/spe
WKN 922230 ISIN AT0000969985 WEB http://www.ats.net
AFA0014 2012-01-27/10:57
ISIN: AT0000969985


