Die Halloren Schokoladenfabrik AG aus Halle hat im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben einen Rekordumsatz in der Firmengeschichte erwirtschaftet. Wie das börsennotierte Unternehmen am Freitag mitteilte, stieg der Nettoumsatz des Konzerns - bereinigt um Erlösschmälerungen - auf knapp 70 Millionen Euro. Im Auslandsgeschäft habe Halloren um 15 Prozent zugelegt. 2010 wurde ein Umsatz von 60,4 Millionen Euro erwirtschaftet. "Sprunghaft gestiegene Zuckerpreise sowie höhere Energiekosten waren im Jahr 2011 ein bitterer Wermutstropfen", sagte Klaus Lellé, Vorstandsvorsitzender der Halloren Schokoladenfabrik AG.
Die Firma visiere dennoch für 2011 ein Ergebnis auf Vorjahresniveau an. 2010 hatte Halloren einen Gewinn von 1,56 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Firma produziert mit etwa 500 Mitarbeitern in Halle, Delitzsch und Cremlingen (Niedersachsen) Schokoladenerzeugnisse. Halloren hatte 2011 zudem ein Werk in den Niederlanden gekauft, in dem 80 Mitarbeiter beschäftigt waren. Am 30. März soll die Bilanz für das Geschäftsjahr 2011 vorgelegt werden.
Die Halloren Schokoladenfabrik ist seit 2007 an der Frankfurter Börse notiert. Mit mehr als 200 Jahren Firmengeschichte ist sie nach eigenen Angaben die älteste Schokoladenfabrik Deutschlands./PB/DP/nmu
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