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Dow Jones News
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MIDDAY BRIEFING - Märkte

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FEIERTAGSHINWEIS

FREITAG: In Schanghai bleiben die Börsen wegen des Feiertages Frühlingsfest geschlossen.

MÄRKTE AKTUELL (13.24 Uhr)

INDEX                   Stand     +/- 
Nasdaq-Future        2.463,00   +0,40% 
S&P-500-Future       1.316,70   +0,11% 
Euro-Stoxx-50        2.452,36   -0,33% 
Stoxx-50             2.445,83   -0,31% 
DAX                  6.549,29   +0,14% 
FTSE                 5.776,16   -0,33% 
CAC                  3.348,52   -0,44% 
Nikkei-225           8.841,22   -0,09% 
EUREX                   Stand   +-Ticks 
Bund-Future           138,97%     +14 
 
 

AUSBLICK AKTIEN USA

Gut behaupet - Marktteilnehmer sehen Potenzial für leichte Eröffnungsgewinne an Wall Street. Allerdings könnten die Karten durch die US-BIP-Daten neu gemischt werden. Übergeordnet sei die Zeit aber reif für eine Korektur: "Anleger stellen sich die Frage nach einer Korrektur - angesichts des Umstandes, dass der Markt seit Mitte Dezember eine ordentliche Rally hingelegt hat", äußert sich ein Händler zurückhaltend. Auch die Wachstumserwartungen an das US-BIP könnten sich als übertrieben erweisen.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

In den USA veröffentlichen u.a. folgende Unternehmen Geschäftszahlen (Prognose Gewinn/Aktie in USD in Klammern):

13:00 US/Ford Motor Co, Ergebnis 4Q (0,25)

13:00 US/Procter & Gamble Co, Ergebnis 2Q(1,08)

14:30 US/Chevron Corp, Ergebnis 4Q (2,85)

AUSBLICK KONJUNKTUR +

- US 
    14:30 BIP 4Q (1. Veröffentlichung) 
          annualisiert 
          PROGNOSE: +3,0% gg Vq 
          zuvor:    +1,8% gg Vq 
          BIP-Deflator 
          PROGNOSE: +1,5% gg Vq 
          zuvor:    +2,6% gg Vq 
 
    15:55 Index der Verbraucherstimmung der Universität 
          Michigan Januar (2. Umfrage) 
          PROGNOSE:   74,5 
          1. Umfrage: 74,0 
          zuvor:      69,9 
 
 

AKTIEN EUROPA

Etwas leichter - Nach der Vortageseuphorie werden sich Anleger wieder der Gefahren bewusst, die die Schuldenkrise noch immer auf Lager hat. Der Vorsitzende der Eurogruppe, Juncker, hat als erster Regierungschef einen Schuldenerlass für Griechenland durch die Euro-Länder ins Gespräch gebracht. Die nächsten Impulse dürften am Nachmittag die US-BIP-Daten liefern. In der EU sind im Dezember die Neuzulassungen von Nutzfahrzeugen gestiegen. MAN steigen um 0,5 Prozent, Daimler um 0,3 Prozent. Versorgerwerte schöpfen Nachholpotenzial aus. JPM bleibt allerdings skeptisch. Angesichts der konjunkturellen Unsicherheit wäre ein Einstieg in viele Aktien des Sektors verfrüht. Endesa steigen um 2,2 Prozent, RWE um 1,7 Prozent.

AKTIEN TOKIO

Knapp behauptet - Händler sprachen von Positionsbereinigungen vor dem Wochenende, zumal auch mit Blick auf den am Montag anstehenden EU-Gipfel vor dem Hintergrund der weiter ungelösten Schuldenkrise in der Eurozone. Allerdings seien bei Kursrücksetzern immer wieder schnelle Käufe zu beobachten gewesen, betonte der Experte. Stimmungsmäßig belastet hätten der etwas anziehende und damit exportsensitive Werte belastende Yen und die schwächer als erwartet ausgefallenen Geschäftszahlen von Nintendo, hieß es. Nintendo verloren 4,9 Prozent. Elpida Memory litten unter einem Bericht über einen zu erwartenden hohen operativen Verlust. Die Aktie gab um 7,1 Prozent nach.

ANLEIHEN

Kaum verändert - Im frühen Geschäft geht es mit den Risikoprämien der Anleiheausfallversicherungen (CDS) leicht nach oben, dabei dürfte es sich aber um eine rein technisch bedingte Bewegung handeln. Die Renditen der Staaten aus der Euro-Peripherie geben indes leicht nach. Eine Einigung zwischen den Gläubigerbanken und der griechischen Regierung rückt derweil immer näher. Am Kreditmarkt hält man ein Scheitern kaum noch für möglich. Eine Einigung dürfte die Kreditmärkte nach der jüngsten Erholungsrally kaum noch bewegen. Diese dürfte weitestgehend eingepreist sein.

DEVISEN

Der Euro zieht bis zum Mittag leicht gegen den Dollar an. Ein Sprung über den Widerstand bei 1,3150 ist der Einheitswährung bislang aber verwehrt geblieben. Das ungebrochen gute Sentiment an den Finanzmärkten stützt auch die Risikowährung Euro. Eine Einigung in Griechenland ist zum Greifen nahe und die Ankündigung extrem niedriger Zinsen in den USA bis mindestens Ende 2014 lässt den Dollar als weniger attraktiv erscheinen. Über die Aussichten streiten sich die Marktteilnehmer: Einige verweisen darauf, dass die Schuldenkrise nach wie vor ungelöst ist. Und daran ändert auch eine Einigung zwischen Gläubigerbanken und der griechischen Regierung nichts. Auch rückt mit Portugal ein anderes Land in den Fokus. Andere Marktteilnehmer sind optimistischer. Die extrem expansive Geldpolitik der EZB habe wesentlich zur Entspannung in der Eurozone beigetragen. Am Nachmittag dürften US-BIP-Zahlen die Akzente setzen. Die Feinunze Gold wurde am Vormittag in London mit 1.722 Dollar festgestellt nach einem Nachmittag-Fixing von 1.727 am Donnerstag.

Europa      Europa   New York 
            (13.22)     (7.54)   (21.50) 
EUR/USD     1,3142      1,3116    1,3109 
USD/JPY      76,95       77,08     77,44 
EUR/JPY     101,13      101,10    101,46 
=== 
DJG/flf 

(END) Dow Jones Newswires

January 27, 2012 07:27 ET (12:27 GMT)

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

© 2012 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

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