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Dow Jones News
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Europabörsen leiden unter schwachen US-Wirtschaftsdaten

FRANKFURT (Dow Jones)--Die europäischen Börsen haben am letzten Handelstag der Woche Verluste hinnehmen müssen. Nach dem starken Anstieg der Vortage fehlte die Kraft für weitere Gewinne. Enttäuschende US-Konjunkturdaten verstärkten die Abgaben. Der Euro-Stoxx-50 verlor ein Prozent oder 24 oder auf 2.437 Punkte, während der Stoxx-50 um ebenfalls ein Prozent bzw 25 auf 2.429 Punkte abrutschte.

Die Zahlen zur US-Wirtschaftsleistung im vierten Quartal blieben etwas hinter den Erwartungen zurück. Mit 2,8 Prozent Plus wurden die erhofften drei Prozent nicht ganz erreicht. Der Zuwachs war damit zwar immer noch beachtlich, aber die Verschuldung der USA hinterließ ihre Spuren. "Deutlich gebremst wurde das BIP durch den Sparkurs der öffentlichen Haushalte", meinte Volkswirt Heinrich Bayer von der Postbank. Der private Verbrauch als Stütze der US-Wirtschaft lieferte nur einen mäßigen Beitrag zum Wachstum. "Bei den laufenden Ausgaben wurde eher geknausert", stellte Bayer fest.

Die Hoffnung ruht nun auf einer Einigung über einen Schuldenschnitt für Griechenland. Äußerungen aus griechischen Regierungskreisen deuten auf einen Durchbruch am Wochenende hin. Auch EU-Währungskommissar Olli Rehn gab sich zuversichtlich und sagte: "Wir sind auf den letzten Metern der Verhandlungen". Der Effekt könnte freilich kurzlebig sein, da eine Einigung schon eingepreist worden sein dürfte. Zudem wäre damit weder die europäische Schuldenkrise gelöst noch die finanzielle Situation des Landes langfristig gesichert, merkte ein Marktteilnehmer an.

Nutzfahrzeuge wieder stärker gefragt

In der Europäischen Union sind im letzten Monat des alten Jahres die Neuzulassungen von Nutzfahrzeugen gestiegen. Wie der Europäische Verband der Automobilhersteller (ACEA) mitteilte, wurden im Dezember 166,739 oder 7,5 Prozent Nutzfahrzeuge mehr erstmalig zugelassen als im Vorjahresmonat. Im Gesamtjahr 2011 stieg die Zahl der neu registrierten Transporter, Lkw und Busse um 9,9 Prozent im Vergleich zu 2010. Der Markt für Nutzfahrzeuge liegt damit aber immer noch um ein Fünftel unter dem Vorkrisenniveau. Auch die Hersteller halten sich bedeckt. Am Dienstag hatte MAN-Finanzvorstand Frank Lutz gesagt, 2012 nur noch ein gebremstes Wachstum zu erwarten. MAN stiegen um 0,1 Prozent auf 81,94 Euro. Ansonsten dominierten in dem stark gelaufenen Automobilsektor aber die Gewinnmitnahmen. Gerade die Aktien französischer und italienischer Autobauer mussten Abschläge hinnehmen, so dass der Sektor um 1,9 Prozent fiel.

Versorger halten sich gut

Versorgertitel hielten sich dagegen mit 0,4 Prozent Abschlag recht gut. Die Analysten von J.P. Morgan bleiben allerdings skeptisch. Das Risiko regulatorischer Eingriffe besteht ihrer Ansicht nach in Spanien in der ersten Hälfte des Jahres fort. Angesichts der konjunkturellen Unsicherheit wäre ein Einstieg in viele Aktien des Sektors verfrüht. Die UBS strich die Aktien von GDF Suez aus ihrer "Most Preferred List". Zu den Favoriten gehören dagegen RWE. GDF verloren 1,9 Prozent auf 20,64 Euro, RWE stiegen um 1,1 Prozent auf 28,79 Euro.

Europäische Schlussindizes am Freitag, 27. Januar 
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.            Index          Schluss-  Entwicklung  Entwicklung   Entwicklung 
.                              stand      absolut         in %          seit 
.                                                               Jahresbeginn 
Europa       Euro-Stoxx-50   2436,62       -23,78        -1,0%           5,2 
.            Stoxx-50        2428,88       -24,64        -1,0%           2,5 
.            Stoxx-600        255,40        -2,46        -1,0%           4,4 
Frankfurt    XETRA-DAX       6511,98       -27,87        -0,4%          10,4 
London       FTSE-100        5733,45       -61,75        -1,1%           3,0 
Paris        CAC-40          3318,76       -44,47        -1,3%           5,0 
Amsterdam    AEX              319,36        -3,46        -1,1%           2,2 
Athen        ATHEX-20         329,26        17,30        +5,5%          24,3 
Brüssel      BEL-20          2237,59       -14,44        -0,6%           7,4 
Budapest     BUX            19286,15       144,87        +0,8%          13,6 
Helsinki     OMXH-25         2117,29       -36,69        -1,7%           9,0 
Istanbul     NAT30          69382,08       201,46        +0,3%          12,5 
Kopenhagen   OMXC-20          404,96        -3,95        -1,0%           3,9 
Madrid       IBEX-35         8657,30       -56,50        -0,6%           1,1 
Mailand      FTSE-MIB       15946,87      -164,17        -1,0%           5,7 
Moskau       RTS             1565,82        -7,22        -0,5%          13,3 
Oslo         OBX              368,03        -0,67        -0,2%           2,9 
Prag         PX               967,80       -10,30        -1,1%           6,2 
Stockholm    OMXS-30         1041,40        -4,61        -0,4%           5,4 
Warschau     WIG-20          2306,37         0,82        +0,0%           7,5 
Wien         ATX             2126,66       -12,21        -0,6%          12,4 
Zürich       SMI             6033,52       -66,91        -1,1%           1,6 
.=== 
DJG/mif/cln 
 

(END) Dow Jones Newswires

January 27, 2012 12:33 ET (17:33 GMT)

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

© 2012 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

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