Der Zweckverband Oberschwäbische
Elektrizitätswerke (OEW) hat grünes Licht für die Kapitalerhöhung
beim Energieversorger EnBW
Zudem beschlossen die neun Landkreisen gehörenden OEW, für ein nötiges Darlehen zu bürgen, das die OEW Energie-Beteiligungs-GmbH aufnehmen soll. "Mit dieser Kapitalerhöhung unterstützen wir die EnBW auf ihrem Weg in ein neues Energiezeitalter", erklärte Heinz Seiffert, Landrat des Alb-Donau-Kreises und stellvertretender Verbandsvorsitzender der OEW.
EnBW hat mit Verlusten aus seinen Atomkraftwerken zu kämpfen und will stärker in erneuerbare Energieformen investieren. Hierzu soll unter anderem die Kapitalerhöhung genutzt werden. Daneben verkauft EnBW Beteiligungen und hat ein Sparprogramm aufgelegt.
Der Ernergieversorger soll insgesamt 800 Millionen Euro von
seinen Hauptanteilseignern - dem Land und den OEW (je 46,55 Prozent
Anteil) - erhalten. Das Land will seinen Anteil über die Tochter
Neckarpri finanzieren, die auch den Anteil an der EnBW vom
französischen Konzern Electricite de France (Electricite de France
(EdF)
ISIN DE0005220008 FR0010242511
AXC0227 2012-01-27/20:33
