-- Gewinn aus Upstream erhöht sich um ein Fünftel
-- Downstream-Geschäft macht Verluste
-- Chevron-Aktienkurs sinkt um 3 Prozent
(Neu: Asiengeschäft, Details zu USA und Europa )
Von Isabel Ordonez
THE WALL STREET JOURNAL
SAN RAMON (Dow Jones)--Ein schwaches Downstream-Geschäft hat dem US-Ölkonzern Chevron im vierten Quartal zu schaffen gemacht. Sinkende Margen im Raffinerie-Geschäft schmälerten die gestiegenen Gewinne aus der Ölförderung. Der Konzern-Umsatz kletterte allerdings recht deutlich, jedoch nicht so stark wie von Analysten erwartet. Investoren reagieren enttäuscht, die Chevron-Aktie verliert gut 3 Prozent.
Je Aktie verdiente der Konzern mit 2,58 US-Dollar weniger als im Vorjahr. Analysten hatten 2,84 Dollar je Anteil erwartet. Der Konzerngewinn von Chevron sank leicht um 200 Millionen Dollar auf 5,1 Milliarden Dollar. Der Umsatz legte dagegen von 54 Milliarden Dollar auf knapp 60 Milliarden Dollar zu. Hier hatten die professionellen Beobachter aber 70,96 Milliarden Dollar erwartet.
Schwach liefen bei Chevron im Schlussquartal die Geschäfte mit Raffinerien, dem Marketing und Vertrieb. Im sogenannten Downstream-Geschäft erwirtschafteten die Amerikaner einen Verlust von rund 61 Millionen Dollar. Im Vorjahr stand noch ein Gewinn von 742 Millionen Dollar zu buche.
Besonders in ihrem Raffinerie-Geschäft hatten die Amerikaner mit sinkenden Margen zu kämpfen. Steigende Rohölpreise bei gleichzeitig sinkender Nachfrage nach Ölprodukten setzten den Raffineriebetreiber unter Druck. Anfang der Woche hatte bereits Konkurrent ConocoPhillips geringere Gewinne seiner Raffineriesparte veröffentlicht.
Im Fördergeschäft machte Chevron aufgrund gestiegener Ölpreise gute Geschäfte. Der Gewinn stieg trotz geringerer Produktion um knapp ein Fünftel auf 5,7 Milliarden Dollar.
-Von Isabel Ordonez, The Wall Street Journal;
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(Hans Bielefeld aus Frankfurt hat an der Meldung mitgewirkt.)
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January 27, 2012 14:39 ET (19:39 GMT)
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