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Dow Jones News
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US-Anleihen im späten Handel etwas fester - US-BIP stützt

NEW YORK (Dow Jones)--Die US-Anleihen zeigten sich am Freitag im späten New Yorker Handel mit leichten Aufschlägen. Zu den anhaltenden Unsicherheiten über die Schuldenverhandlungen in Griechenland gesellten sich schlechter als erwartet ausgefallene Wachstumsdaten aus den USA und die Abstufung von fünf Euro-Ländern durch die Ratingagentur Fitch. Zehnjährige Anleihen mit einem Kupon von 2,000 Prozent stiegen um 10/32 auf 100-30/32. Ihre Rendite sank auf 1,89 Prozent. Der mit 3,175 Prozent verzinste Longbond gewann 16/32 auf 101-06/32 und rentierte mit 3,06 Prozent.

Das Bruttoinlandsprodukt der USA ist im vierten Quartal des vergangenen Jahres verglichen mit dem Vorquartal um 2,8 Prozent gestiegen. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten ein Wachstum um 3,0 Prozent prognostiziert. Der Index der Universität Michigan für die Verbraucherstimmung in den USA erreichte in der zweiten Umfrage einen Stand von 75,0 im Januar und lag damit etwas über der Konsensprognose von 74,5. Die erste Umfrage hatte einen Indexstand von 74,0 ergeben. Allerdings rechneten die Befragten auch mit einer stärkeren Inflation. Auf Sicht von zwölf Monaten stiegen die Inflationserwartungen auf 3,3 Prozent von 3,1 im Vormonat.

In Punkto europäischer Schuldenkrise kam zwar die Meldung, dass Griechenland in den Verhandlungen über einen Schuldenschnitt mit seinen privaten Gläubigern laut einem hochrangigen Offiziellen der EU kurz vor einer Einigung stehe. Angesichts der noch immer bestehenden Unsicherheiten und der jüngsten Enttäuschungen habe bei den Anlegern aber dennoch die Vorsicht überwogen, hieß es aus dem Handel.

Zudem stufte die Ratingagentur Fitch die Bonitätsnoten von fünf Euro-Ländern wegen einer prekären finanziellen und wirtschaftlichen Situation ab. Allerdings war ein derartiger Schritt nach dem jüngsten Rating-Rundumschlag in Europa durch Standard & Poor's bereits erwartet worden und wirkte sich daher nur geringfügig aus. Die Noten für Italien, Spanien, Belgien, Slowenien und Zypern wurden zurückgenommen. Die Kreditwürdigkeit von Irland wurde hingegen bestätigt. Zugleich erhielten die Bonitätsnoten aller sechs Länder einen negativen Ausblick, was eine weitere Abstufung in den nächsten Monaten als möglich erscheinen lässt.

DJG/DJN/kko 
 

(END) Dow Jones Newswires

January 27, 2012 15:38 ET (20:38 GMT)

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

© 2012 Dow Jones News
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