Durch das Web 2.0 ist eine geringere Anonymität gegeben, wie zu Zeiten der Internetforen, in denen User sich unerkannt bewegen konnten. "Fakes" sind in Facebook-Zeiten weitaus leichter zu entlarven. "Es ist sehr viel schwieriger zu manipulieren", so Skibicki. "Deswegen haben wir heute eine höhere Authentizität. Wenn selbst dort Fake-Versuche sind, haben wir geringere Manipulation, weil Menschen als Gegengift fungieren können." Gerüchte und Fehlinformationen können somit schneller entlarvt werden. "Facebook ist eine gigantische Bewegung", so der Professor der Cologne Business School. "Wir haben ein Massenmedium geschaffen, das zu einer Kommunikationsinfrastruktur für hunderte von Millionen Menschen weltweit geworden ist." Facebook hat jetzt mit seinen Börsenplänen Ernst. Der Internetkonzern hat am Mittwoch bei der US-Börsenaufsicht die vorläufigen Unterlagen für den Gang aufs Parkett eingereicht. Der Konzern strebt ein Volumen von fünf Milliarden Dollar an. Damit stapelt Facebook recht tief, da Experten mit doppelt so viel gerechnet hatten. Ob der Experte selbst bei den Aktien von Facebook zuschlagen würde, das erfahren Sie hier.
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