LONDON (Dow Jones)--Die Dienstleister in den Euro-Ländern haben zu Jahresbeginn ihre Geschäfte geringfügig schwächer ausgeweitet als zunächst berichtet. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für den größten Wirtschaftssektor im gemeinsamen Währungsraum stieg im Januar auf 50,4 Zähler von 48,8 im Vormonat, wie der Datendienstleister Markit bei einer zweiten Veröffentlichung berichtete. Beim ersten Ausweis war ein Stand von 50,5 berichtet worden, Volkswirte hatten eine Bestätigung des ersten Ausweises erwartet. Der Index liegt damit wieder über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten und hat seine viermonatige Talfahrt beendet.
Der aggregierte Gesamtindex für die Privatwirtschaft der Eurozone, der auf dem Einkäuferindex für den Servicebereich und dem Index Industrieproduktion basiert, stieg im Januar auf 50,4 Zähler von 48,3 im Vormonat, womit der erste Ausweis erwartungsgemäß bestätigt wurde.
Im Euroraum verzeichneten die Dienstleistungsbereiche in Deutschland und Frankreich zu Jahresbeginn eine beschleunigte Expansion, wobei sich in der deutschen Dienstleistungsbranche die Dynamik nicht ganz so stark verstärkte wie zunächst berichtet. Dagegen steigerte der französische Service-Sektor die Aktivität im Januar stärker als zunächst ausgewiesen. In Italien, Irland und Spanien sank die Aktivität im Service-Sektor jedoch weiter.
Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson sagte, dass der geringfügige Geschäftszuwachs im Service-Sektor des Euroraums darauf hindeute, dass sich die Branche nach viermonatiger Schrumpfungsphase wieder stabilisiert habe.
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February 03, 2012 04:23 ET (09:23 GMT)
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