BERLIN (Dow Jones)--Die Finanzminister von Deutschland, Finnland, den Niederlanden und Luxemburg haben am Freitag bei einem Treffen in Berlin informierten Kreisen zufolge die Lage Griechenlands erörtert und dabei darauf bestanden, dass das Land nun die versprochenen Reformen durchführen müsse. Es habe Einigkeit bestanden, dass die im Oktober vereinbarten Rahmenbedingungen für die Griechenland-Hilfe "gültig und bestätigt" seien, sagte eine mit den Themen des Gesprächs vertraute Person zu Dow Jones Newswires. "Griechenland muss jetzt liefern", erklärte diese Person. Die Lage in Griechenland sei nach übereinstimmender Ansicht "ernst", und nun müssten die Arbeiten an Ort und Stelle zügig weiter gehen.
Die Europäischen Staats- und Regierungschefs hatten am 11. Oktober einen 50-prozentigen Schuldenschnitt privater Gläubiger für Griechenland vereinbart. Die Verhandlungen über die Details laufen derzeit in Athen, sind aber ins Stocken geraten. Ohne eine Einigung mit den Privatgläubigern soll es keine weiteren Mittel für Griechenland geben. Deutschland, Finnland, die Niederlande und Luxemburg sind die vier Länder der Eurozone mit einer Höchstbonität aller drei großen Bewertungsagenturen.
-Von Andreas Kißler, Dow Jones Newswires +49 (0)30 2888 4118, andreas.kissler@dowjones.com DJG/ank/apo
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February 03, 2012 10:38 ET (15:38 GMT)
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