Merrill Lynch hat Novartis von "Neutral" auf "Underperform" abgestuft und das
Kursziel von 58,00 auf 55,00 Franken gesenkt. Trotz des bereits
fünfprozentigen Kursrückgangs nach den Zahlen für 2011 dürften sich
die Papiere des Pharmakonzerns 2012 schwächer entwickeln als die
Wettbewerberaktien, schrieb Analyst Graham Parry in einer Studie vom
Montag. Angesichts der enttäuschenden Unternehmensprognosen für 2012
habe er die Gewinnschätzungen reduziert. Novartis dürfte langsamer
wachsen als die Konkurrenz und habe sich vergleichsweise vage zur
Kapitalallokation geäußert. Die Umsatzerwartungen des Marktes
könnten zudem zu hoch sein./msx/edh/la
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.
Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.
Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.
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