Für das erste Desertec-Solarprojekt in Marokko läuft der Count-Down. Womöglich schon in den nächsten Wochen werde die Entscheidung über den Standort des Solarkraftwerks fallen, sagte der Sprecher der Desertec-Industrie-Initiative (Dii), Klaus Schmidtke, der Nachrichtenagentur dpa am Dienstag.
Zwischen 2014 und 2016 solle dann erstmals Strom nach Europa fließen. Der genaue Zeitpunkt hänge davon ab, welche Technik für das Kraftwerk gewählt werde: Photovoltaik - also Solarzellen, die Sonnenlicht in Strom umwandeln - oder Solarthermie, bei der gebündeltes Sonnenlicht eine Flüssigkeit erhitzt, deren Dampf wiederum einen Generator antreibt.
Das Kraftwerk soll demnach zunächst auf 150 Megawatt Leistung ausgerichtet sein und auf insgesamt 500 Megawatt ausgebaut werden. Parallel dazu schreiten die Vorbereitungen für ein von der marokkanischen Solarenergiebehörde Masen in Ouarzazate geplantes Kraftwerk voran. Nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstag) will Masen im Juni einen von vier Projektentwicklern mit dem Bau beauftragen. In seiner Endausbaustufe soll es ebenfalls eine Kapazität von 500 Megawatt haben.
Hoffnung auf den Zuschlag können sich den Informationen zu Folge
die Konsortien von Abengoa Solar, Acwa Power, Enel
ISIN IT0003128367
AXC0104 2012-02-07/11:57