Die Staatsanwaltschaft Stuttgart wird
kein Ermittlungsverfahren gegen den ehemaligen
baden-württembergischen Ministerpräsidenten Stefan Mappus und den
früheren Finanzminister Willi Stächele (beide CDU) einleiten. Die
Anhaltspunkte für Untreue im Zusammenhang mit dem Erwerb der
EnBW-Aktien
Weder die Anzeigen, noch die in den Medien geschilderten
Umstände, noch das Urteil des Staatsgerichtshofs hätten
strafrechtlich relevantes Fehlverhalten offenbart. Die
Staatsanwaltschaft prüfte nach eigenen Angaben nicht den Kauf der
EnBW-Aktien vom französischen Konzern Electricite de France
(Electricite de France (EdF)
Der frühere Regierungschef Mappus hatte im Dezember 2010 für 4,7 Milliarden Euro 46,5 Prozent EnBW-Anteile von den Franzosen gekauft, ohne das Parlament damit zu befassen. Er wird dazu auch im EnBW-Untersuchungsausschuss des Landtags aussagen./jug/DP/tw
ISIN DE0005220008 FR0010242511
AXC0084 2012-02-08/10:31


