BMW
Vor allem in Europa bekommt der Autobauer den konjunkturellen Gegenwind zu spüren, die Verkäufe gingen um 13 Prozent zurück. Am deutlichsten brach vor dem Hintergrund der Schuldenkrise der Absatz in Spanien (-38,1 Prozent) und in Italien (-27,6 Prozent) ein. Auf dem Heimatmarkt lag das Minus bei 2,3 Prozent. Außerdem drückt etwa der Modellwechsel beim A4 auf die Verkaufszahlen. Weil es vor allem in China und den USA für die Marke mit den vier Ringen aber weiter steil bergauf ging, reichte der Zuwachs für einen Januar-Absatzrekord aus.
"Auch wenn der Gegenwind in einigen europäischen Märkten zuletzt
spürbar stärker geworden ist, stehen die Zeichen für Audi weiter auf
Wachstum", sagte Vertriebsvorstand Peter Schwarzenbauer. Vor allem
der Anlauf neuer Modelle und die hohe Zahl an Bestellungen stimmten
den Vertriebschef zuversichtlich für das gesamte Jahr. Die
Finanzzahlen für das Rekordjahr 2011 stellen die Ingolstädter am 1.
März vor. Daimler hatte am Donnerstag bereits Bestwerte bei Umsatz
und Gewinn vorgelegt, auch BMW
Die Münchner waren mit einem Verkaufsplus von 6,6 Prozent aus
dem Januar gekommen. Weltweit verkaufte der Branchenprimus 112 163
Autos. Auch in den kommenden Monaten soll es so weiter gehen, große
Hoffnungen liegen dabei vor allem auf dem neuen 3er, dem
verkaufstärksten Modell des Herstellers. Besonders in Nordamerika
und Asien lief das Geschäft gut. Daimler hatte bereits vergangene
Woche ein weltweites Absatzplus von 5,8 Prozent vermeldet. Auch bei
Porsche
Insgesamt dürfte Europa in diesem Jahr aber für viele Hersteller ein eher schwieriger Markt werden. Bei einem für das laufende Jahr erwarteten weltweiten Wachstum des Automarkts von 2,1 Prozent werde in Europa mit einem Minus von 4,6 Prozent gerechnet, heißt es in einer am Donnerstag in Bochum vorgestellten Prognose des CAR-Instituts der Universität Duisburg-Essen. "Das Wachstum kommt aus den USA und Asien", sagte CAR-Chef Ferdinand Dudenhöffer./sbr/DP/tw
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AXC0161 2012-02-09/13:30
