Anzeige
Mehr »
Freitag, 12.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Diese Aktie anschauen - Kurz vor Rallye?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
83 Leser
Artikel bewerten:
(0)

UPDATE: GfK prognostiziert auch für 2012 wachsenden Konsum

--GfK: Privater Konsum wird 2012 um 1 Prozent steigen

--Arbeitsmarkt und höhere Einkommen stärken Konsum

--Sparneigung nimmt ab

(durchgehend neu)

Von Natali Schwab 
   DOW JONES NEWSWIRES 

NÜRNBERG (Dow Jones)--Der private Konsum wird auch 2012 eine Stütze für das Wirtschaftswachstum in Deutschland sein. Trotz eines zu erwartenden deutlichen Konjunkturabschwunges dürften die Verbraucher auch im laufenden Jahr mehr konsumieren als im Vorjahr. Dabei schwankt der Konsum zwischen Zuversicht und Skepsis: Auf der einen Seite steht die schwächere Wirtschaft insbesondere im Ausland, was sich negativ auf die deutschen Exporte auswirken dürfte. Auf der anderen Seite steht der in Deutschland weiter robuste Arbeitsmarkt und steigende Einkommen.

Der Marktforscher GfK erwartet einen Anstieg des privaten Konsums in diesem Jahr um real 1 Prozent. Das ist etwas weniger als im vergangenen Jahr, als ein Plus von 1,5 Prozent erzielt wurde. Damit liefere der Konsum einen stabilen Konjunkturbeitrag und verhindere ein Abgleiten in die Rezession, sagte GfK-Vorstandsvorsitzender Matthias Hartmann in Nürnberg.

Die Prognose ist jedoch mit Risiken belastet: Bislang ist eine schnelle Lösung der Euro- und Schuldenkrise nicht in Sicht. Sollte die Krise für den deutschen Verbraucher "erfühlbar" werden - etwa durch höhere Steuern, um die Rettungspakete für Schuldenstaaten zu finanzieren - wird sich dies auch auf den Konsum negativ auswirken. Dies ist bereits bei den europäischen Nachbarn zu spüren, die mittlerweile mehrheitlich zu Konsumpessimisten geworden sind.

Paradoxerweise birgt die Eurokrise nicht nur Gefahren für den Konsum. Zwar ist die Konjunkturerwartung der Bundesbürger Mitte vergangenen Jahres beim Wiederaufflammen der Krise eingebrochen und erholt sich seitdem nur langsam. Angesichts des Vertrauensverlustes in die Finanzmärkte, niedriger Zinsen und Furcht vor Inflation sinkt die Sparneigung der Deutschen jedoch kontinuierlich. Die Verbraucher stecken ihr Geld eher in langlebige, werthaltige Güter, Immobilien oder in Reisen.

Vom steigenden privaten Konsum profitiert auch der Handel. Hier erwartet GfK-Experte Wolfgang Adlwarth ein moderates Wachstum für 2012. Auffällig ist dabei, dass auch in diesem Jahr der Lebensmitteleinzelhandel mit 1,3 Prozent stärker wachsen dürfte als der Non-Food-Handel mit 1 Prozent. Gewinner im Lebensmitteleinzelhandel sind die klassischen Supermärkte wie etwa Rewe oder Edeka, die von neuen Konzepten - mehr Eigenmarken, stärkere Regionalisierung, höhere Qualität - profitieren. Dagegen stagnieren die Discounter, auch wenn die Deutschen weiterhin "Discount-Weltmeister" bleiben.

Im Non-Food-Bereich ist auffällig, dass das Internet dem stationären Handel immer mehr das Wasser abgräbt. Stiegen die Umsätze insgesamt im vergangenen Jahr lediglich um 1 Prozent, wuchsen die E-Commerce-Umsätze um 18,4 Prozent. Allerdings ist der Umsatzanteil mit knapp 21 Milliarden Euro im Vergleich zu insgesamt knapp 150 Milliarden Euro noch relativ gering. Der Trend zum Interneteinkauf wird sich nach Ansicht Adlwarths weiter fortsetzen.

Der Einzelhandelsverband Deutschland hatte vergangene Woche das dritte Wachstumsjahr der Branche in Folge angekündigt. Er rechnet mit einem preisbereinigten Umsatzanstieg von 0,5 Prozent.

Beim deutschen Verbraucher habe es eine gewisse Gewöhnung an Krisen gegeben, erklärte Adlwarth die anhaltende Zuversicht. Die Gelassenheit resultiere jedoch auch daraus, dass die Deutschen die Krise bislang nicht am eigenen Leib spürten. So ist Deutschland in Westeuropa beim Wirtschaftswachstum führend. Im Jahr 2011 stieg das Bruttoinlandsprodukt um 3 Prozent - stärker als kein anderes Land in der Region. Im laufenden Jahr soll das Wachstum zwar nur noch bei 0,6 Prozent liegen. Damit liegt Deutschland jedoch immer noch vorne.

-Von Natali Schwab, Dow Jones Newswires, +49 69 29725119, 
   natali.schwab@dowjones.com 
   DJG/nas/apo 

(END) Dow Jones Newswires

February 09, 2012 09:04 ET (14:04 GMT)

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

© 2012 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Software-Rebound Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.