Nach vier Streiktagen soll im französischen
Luftverkehr wieder Normalität einkehren. Die größte französische
Fluggesellschaft Air France-KLM
Von Montagmorgen bis Donnerstagabend hatte Air France rund jeden vierten Flug streichen müssen. Bei mehr als 300 Verbindungsausfällen konnten die Passagiere nicht einmal vorgewarnt werden. Air France rechnet nach Angaben der Tageszeitung "Le Parisien" mit streikbedingten Verlusten von knapp zehn Millionen Euro pro Tag.
Die Beschäftigten der Fluggesellschaften und Airports wollten mit den Arbeitsniederlegungen gegen Pläne der Regierung protestieren, das Streikrecht an Flughäfen einzuengen. Demnach sollen Mitarbeiter ihre Aktionen mindestens 48 Stunden vorher bekanntgeben. Dass noch Änderungen an dem Gesetz vorgenommen werden, gilt als unwahrscheinlich. "Wir sind nicht dafür da, um uns mit den Gewerkschaften zu einigen", sagte Transportminister Thierry Mariani im Fernsehen. Es gehe darum, eine Grundversorgung für die Kunden zu sichern./aha/DP/stk
ISIN US0091191082
AXC0290 2012-02-09/19:41
