Der US-Automarkt hat seinen Aufwärtstrend im März fortgesetzt. Die Amerikaner kauften erneut mehr Autos, trotz der hohen Spritpreise -oder gerade deswegen: Verbrauchsarme Modelle wurden stark nachgefragt. Allerdings hat sich die Aufwärtsbewegung gegenüber dem Februar etwas verlangsamt. Insgesamt verließen gut 1,4 Millionen Fahrzeuge die Werkstore, 12,7 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Im Februar war noch ein Plus von 15,7 Prozent verzeichnet worden. Aufs Jahr hochgerechnet dürften nach Angaben des Branchendienstes Autodata 14,4 Millionen Fahrzeuge einen Käufer gefunden haben. Die Gewinner im März sind die Gewinner der vergangenen Monate: Die einstigen Sorgenkinder auf dem US-Markt, Chrysler und Volkswagen, glänzten mit Zuwächsen von mehr als einem Drittel. Bei Volkswagen kletterten die Gesamtverkäufe auf dem US-Markt um knapp 35 Prozent auf 36.588 Autos. Aufs Quartal gesehen schoss der Absatz um 41 Prozent in die Höhe. Die Erfolgsgeschichte des Passat legt den Grundstein für das rasante Wachstum. In den USA lieferte sich Daimler ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit BMW. Der Absatz von Mercedes im März stieg um 7,7 Prozent auf 23.134 Fahrzeuge und legte im gesamten ersten Quartal um 15 Prozent auf 61.513 Autos zu. BWM steigerte im selben Zeitraum seinen Absatz um 17 Prozent auf insgesamt 61.549 Autos und damit gerade einmal um nur 36 Autos mehr. Der Sportwagenhersteller Porsche musste dagegen einen Absatzrückgang im März von 5 Prozent auf 2.460 Autos hinnehmen. Weil das Geschäft im Januar und Februar besser lief, liegt Porsche nach den ersten drei Monaten in den USA dennoch mit zwei Prozent im Plus. Die VW-Tochter Audi legte dagegen kräftig um 18 Prozent auf 11.585 Autos zu. Dies war ein neuer März-Rekord und der bislang drittbeste Monat für das US-Geschäft. Im gesamten ersten Quartal kletterten die Verkäufe um 16 Prozent auf 29.470 Fahrzeuge.
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