Die Griechen müssen ein Finanzierungsloch von 325 Millionen Euro stopfen bevor sie weitere 130 Milliarden Euro Unterstützungen erhalten. Bisher war die EU immer in Vorleistung gegangen. Allerdings gab es Anfangs auch noch mehr Baustellen zu überblicken, weiß Holger Scholze.
Mittlerweile hat sich gezeigt, dass die Sparmaßnehmen in anderen Sorgenländern wie Italien, Spanien und Portugal greifen. "Da sind möglicherweise die Euroländer und auch der internationale Rettungsfond etwas selbstbewusster geworden und nehmen sich jetzt auch mehr Zeit, den Dingen auf den Grund zu gehen", so Scholze. Er fügt hinzu, dass ja auch schon eine Reihe sinnvoller Gesetze verabschiedet wurden. Allerdings haperte es dann bei der Durchsetzung und Kontrolle. Scholze ist der Meinung, dass man nun etwas mehr "Zug" und Struktur in die Bekämpfung der Griechenlandkrise bringen will. "Vielleicht sagen sich die Euroländer jetzt, wäre es auch nicht mehr so das große Drama, wenn man Griechenland tatsächlich in die Pleite entlassen würde. Jetzt sei man in Europa auch dafür vielleicht viel stärker gerüstet und so kann man auch selbstbewusst ganz andere Forderungen stellen", spekuliert Scholze. Allerdings würde er es lieber sehen, wenn Griechenland der Eurozone treu bleibt. Die Fülle an Möglichkeit macht es auch den Anlegern schwer sich zu positionieren. "Im Augenblick wird dann kurzfristig schon mal wieder auf steigende Kurse gesetzt", so Scholze. Immerhin hat der DAX seit Anfang des Jahres über 15 Prozent zugelegt und Anleger rechnen eigentlich stündlich mit einer einsetzenden Korrektur. "Aber aktiv setzen, möchte darauf offenbar keiner und das liegt daran, weil der DAX ja immer noch seine relative Stärke zeigt", erklärt Scholze. Er beobachtet, dass die Anleger daher eine wenig aggressive Strategie mit kleineren Positionen und engen Stopp-Kursen verfolgen, bis das Thema Griechenland "vorbeigezogen" ist. Wie Holger Scholze die positive Bewertung von Goldman Sachs zu Infineon bewertet, erfahren Sie im Beitrag.
Hier geht's zum Video
Mittlerweile hat sich gezeigt, dass die Sparmaßnehmen in anderen Sorgenländern wie Italien, Spanien und Portugal greifen. "Da sind möglicherweise die Euroländer und auch der internationale Rettungsfond etwas selbstbewusster geworden und nehmen sich jetzt auch mehr Zeit, den Dingen auf den Grund zu gehen", so Scholze. Er fügt hinzu, dass ja auch schon eine Reihe sinnvoller Gesetze verabschiedet wurden. Allerdings haperte es dann bei der Durchsetzung und Kontrolle. Scholze ist der Meinung, dass man nun etwas mehr "Zug" und Struktur in die Bekämpfung der Griechenlandkrise bringen will. "Vielleicht sagen sich die Euroländer jetzt, wäre es auch nicht mehr so das große Drama, wenn man Griechenland tatsächlich in die Pleite entlassen würde. Jetzt sei man in Europa auch dafür vielleicht viel stärker gerüstet und so kann man auch selbstbewusst ganz andere Forderungen stellen", spekuliert Scholze. Allerdings würde er es lieber sehen, wenn Griechenland der Eurozone treu bleibt. Die Fülle an Möglichkeit macht es auch den Anlegern schwer sich zu positionieren. "Im Augenblick wird dann kurzfristig schon mal wieder auf steigende Kurse gesetzt", so Scholze. Immerhin hat der DAX seit Anfang des Jahres über 15 Prozent zugelegt und Anleger rechnen eigentlich stündlich mit einer einsetzenden Korrektur. "Aber aktiv setzen, möchte darauf offenbar keiner und das liegt daran, weil der DAX ja immer noch seine relative Stärke zeigt", erklärt Scholze. Er beobachtet, dass die Anleger daher eine wenig aggressive Strategie mit kleineren Positionen und engen Stopp-Kursen verfolgen, bis das Thema Griechenland "vorbeigezogen" ist. Wie Holger Scholze die positive Bewertung von Goldman Sachs zu Infineon bewertet, erfahren Sie im Beitrag.
Hier geht's zum Video
© 2012 Der Aktionär TV
