Die griechische Tragödie scheint immer grotesker zu werden. Die Polizeigewerkschaft des Landes hat damit gedroht, die Kontrolleure der EU, des IWFs und der EZB festzunehmen. Nach Ansicht der Gewerkschaft versuche die "Troika", mit den harten Sparmaßnahmen die demokratische Ordnung umzuwerfen. Investoren sind besorgt über die Zustände in Griechenland und sichern erst mal ihre Gewinne. Mehr dazu in Börse Live.
Am Freitag musste der DAX einen Dämpfer hinnehmen. In der Spitze verlor der Leitindex fast 140 Punkte. Vom Tagestief bei rund 6.650 Punkten konnte sich der DAX wieder nach oben absetzen. Über die 6.700er Marke hat er es aber dann doch nicht mehr geschafft. Aus dem Handel ging er mit einem Abschlag von 96 Punkten oder 1,4 Prozent auf 6.693 Punkte. Eine Lösung der griechischen Schuldenkrise ist erneut vertagt worden. In Athen hat sich die Lage unterdessen zugespitzt. Während Minister der rechtspopulistischen Laos-Partei ihren Rücktritt angeboten haben, da sie das Sparpaket nicht mittragen wollen, ist es in der Hauptstadt nach zunächst friedlichen Demonstrationen gegen die Sparmaßnahmen zu Krawallen gekommen, berichtet die Nachrichtenagentur Dow Jones. Die europäischen Regierungen zeigen sich zunehmend gereizt: Die Euro-Finanzminister haben für ein neues Hilfsprogramm noch kein Grünes Licht gegeben -ehe neue Milliarden fließen, wollen sie konkrete Beweise dafür, dass Griechenland seine Reformversprechen auch umsetzt. Griechenlands Parteien seien immer noch eine schriftliche Zusage schuldig, dass sie auch nach den Wahlen im April die bisher gemachten Reformversprechen einhalten werden, mahnte Eurogruppenleiter Jean-Claude Juncker. Die Finanzminister planen nun ein neues Treffen am Mittwoch. Zudem muss das griechische Parlament den Beschlüssen am Wochenende noch zustimmen. "Die EU-Finanzminister fahren eine harte Linie. Eine Auszahlung des neuen Rettungspakets wird weiterhin geblockt", kommentierte die Metzler Bank gegenüber Dow Jones.
Hier geht's zum Video
Am Freitag musste der DAX einen Dämpfer hinnehmen. In der Spitze verlor der Leitindex fast 140 Punkte. Vom Tagestief bei rund 6.650 Punkten konnte sich der DAX wieder nach oben absetzen. Über die 6.700er Marke hat er es aber dann doch nicht mehr geschafft. Aus dem Handel ging er mit einem Abschlag von 96 Punkten oder 1,4 Prozent auf 6.693 Punkte. Eine Lösung der griechischen Schuldenkrise ist erneut vertagt worden. In Athen hat sich die Lage unterdessen zugespitzt. Während Minister der rechtspopulistischen Laos-Partei ihren Rücktritt angeboten haben, da sie das Sparpaket nicht mittragen wollen, ist es in der Hauptstadt nach zunächst friedlichen Demonstrationen gegen die Sparmaßnahmen zu Krawallen gekommen, berichtet die Nachrichtenagentur Dow Jones. Die europäischen Regierungen zeigen sich zunehmend gereizt: Die Euro-Finanzminister haben für ein neues Hilfsprogramm noch kein Grünes Licht gegeben -ehe neue Milliarden fließen, wollen sie konkrete Beweise dafür, dass Griechenland seine Reformversprechen auch umsetzt. Griechenlands Parteien seien immer noch eine schriftliche Zusage schuldig, dass sie auch nach den Wahlen im April die bisher gemachten Reformversprechen einhalten werden, mahnte Eurogruppenleiter Jean-Claude Juncker. Die Finanzminister planen nun ein neues Treffen am Mittwoch. Zudem muss das griechische Parlament den Beschlüssen am Wochenende noch zustimmen. "Die EU-Finanzminister fahren eine harte Linie. Eine Auszahlung des neuen Rettungspakets wird weiterhin geblockt", kommentierte die Metzler Bank gegenüber Dow Jones.
Hier geht's zum Video
© 2012 Der Aktionär TV
