Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 10.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Vier Bohrlöcher, vier Treffer - bestätigt sich hier ein neues Uran-System?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
129 Leser
Artikel bewerten:
(0)

Griechische Querelen zwingen Europas Börsen in die Knie

FRANKFURT (Dow Jones)--Das endlose Gezerre um Griechenland hat am Freitag die europäischen Aktienmärkte auf Talfahrt geschickt. Zwar hatten sich die griechischen Koalitionäre am Vortag auf Sparmaßnahmen geeinigt, doch die Euro-Finanzminister haben für ein neues Hilfsprogramm noch kein Grünes Licht gegeben. Ehe neue Milliarden fließen, wollen sie sehen, dass Griechenland seine Reformversprechen auch umsetzt. Griechenlands Parteien seien immer noch eine schriftliche Zusage schuldig, dass sie auch nach den Wahlen im April die bisher gemachten Reformversprechen einhalten werden, mahnte Eurogruppenleiter Jean-Claude Juncker. Zudem muss das griechische Parlament den Beschlüssen am Wochenende noch zustimmen.

Die Zeichen dafür stehen aber nicht mehr allzu gut. Mehrere Minister sind zurückgetreten, darunter solche der rechtspopulistischen Laos-Partei, die angekündigt hat, im Parlament gegen die Sparmaßnahmen zu stimmen. Auch sozialistische Minister nahmen ihren Hut und verließen das Kabinett. In der Hauptstadt ist es nach zunächst friedlichen Demonstrationen gegen die Sparmaßnahmen zu Krawallen gekommen.

Der Euro-Stoxx-50 sank um 1,6 Prozent oder 42 auf 2.481 Punkte, der Stoxx-50 fiel um 0,9 Prozent bzw 22 auf 2.468 Zähler. Enttäuschende Signale gab es auch aus den USA: Die Daten zum Michigan-Index, der Auskunft über das US-Verbrauchervertrauens gibt, waren enttäuschend ausgefallen. Er lag nach vorläufigen Daten bei 72,5 Punkten und damit unter den erwarteten 75.

Bankenwerte leiden unter Gewinnmitnahmen

Der Bankensektor verlor 2,5 Prozent und gab damit einen Teil seiner Gewinne der Vorwochen wieder ab. Gerade französische Bankenwerte verbuchten wegen der griechischen Irrfahrt deutliche Verluste. Das schwächere Geschäft im Investmentbank hatte die britische Bank Barclays im vergangenen Jahr belastet. Der einstige Gewinntreiber verbuchte einen Einbruch und ließ den Konzerngewinn um fast ein Zehntel sinken. Ihr kurzfristiges Rendite Ziel stellte die Bank zudem in Frage. Die Dividende wurde aber erhöht. Das bewahrte den Titel, der um 0,4 Prozent auf 234 Pen anzog, vor Verlusten.

Studie von Nomura drückt Stahlwerker

Die Stahlwerker mussten ebenfalls deutliche Abgaben hinnehmen. Die Analysten von Nomura sehen kaum noch Potenzial, nachdem die Aktien zuletzt stark zugelegt hatten. Die Geschäftszahlen von Arcelor Mit Tal ließen vermuten, dass kurzfristig kaum höhere Konsensschätzungen zu erwarten seien. Bei ThyssenKrupp halten die Experten dagegen die schlechteren Ertrags Aussichten für eingepreist. Arcelor Mit Tal verloren nach dem Höhenflug der Vortage 3,7 Prozent auf 16,88 Euro, ThyssenKrupp sanken um 3,9 Prozent 21,97 Euro. Der Branchenindex der Grundstoff Titel ermäßigte sich um 2,1 Prozent.

Technologiewerte gefragt - Alcatel überrascht mit guten Zahlen

Dagegen zogen Technologiewerte um 0,5 Prozent an. Mit einem überraschend starken Barmittel Fluss überzeugte Alcatel-Lu Cent. "Nach den enttäuschenden Zahlen von Ericsson hat damit wohl niemand gerechnet", sagte ein Händler. Die Bilanz Struktur würde sich deutlich verbessern und dürfte damit zu einer Neubewertung der Aktie führen. Die Anhebung der Margenziel für 2012 spreche dafür, dass die Liquidität weiter ausgebaut werden dürfte. Die Aktie legte um 12,1 Prozent auf 1,68 Euro zu. Ericsson folgten um 1,8 Prozent auf 63,70 Euro.

Total verdient gut, bleibt aber Details schuldig

Der drittgrößte europäische Ölkonzern Total hat im vierten Quartal dank höherer Ölpreise mehr verdient. Die guten Geschäfte in der Ölproduktion glichen ein schwächeres Raffinerie Geschäft mehr als aus. Der bereinigte Nettogewinn der Franzosen stieg daher um 170 Millionen Euro auf 2,73 Milliarden Euro. Die Aktienstrategen von Alpha Ville stellten jedoch heraus, dass Total keine weiteren Details zur Produktions Förderung genannt hatte. Die Aktie gab um 1,4 Prozent auf 40,58 Euro nach. Der Branchenindex verlor 0,4 Prozent.

Europäische Schlussstände von Freitag, den 10. Februar 2012:

=== 
             Index          Schluss-  Entwicklung 
                               stand      absolut         in %          seit 
                                                                Jahresbeginn 
Europa       Euro-Stoxx-50   2480,76       -41,58        -1,6%           7,1 
             Stoxx-50        2468,05       -22,13        -0,9%           4,2 
             Stoxx-600        261,24        -2,40        -0,9%           6,8 
Frankfurt    XETRA-DAX       6692,96       -95,84        -1,4%          13,5 
London       FTSE-100        5852,39       -43,08        -0,7%           5,1 
Paris        CAC-40          3373,14       -51,57        -1,5%           6,8 
Amsterdam    AE              320,09        -5,03        -1,6%           2,4 
Athen        ATHEX-20         328,91       -16,16        -4,7%          24,2 
Brüssel      BEL-20          2230,78       -39,85        -1,8%           7,1 
Budapest     BUM            19026,82      -426,89        -2,2%          12,1 
Helsinki     OMXH-25         2178,76       -24,54        -1,1%          12,2 
Istanbul     NAT30          72020,30     -1105,18        -1,5%          16,7 
Kopenhagen   OMXC-20          437,68        -0,29        -0,1%          12,2 
Madrid       IBEX-35         8797,10      -105,00        -1,2%           2,7 
Mailand      FTSE-MIB       16361,04      -292,79        -1,8%           8,4 
Moskau       RTS             1603,25       -34,84        -2,1%          16,0 
Oslo         OB              384,30         1,00        +0,3%           7,5 
Prag         PX               990,80       -35,00        -3,4%           8,7 
Stockholm    OMXS-30         1065,37       -11,75        -1,1%           7,9 
Warschau     WIG-20          2324,97       -39,32        -1,7%           8,4 
Wien         AT             2175,10       -70,60        -3,1%          15,0 
Zürich       SMI             6130,66       -38,97        -0,6%           3,3 
=== 
DJG/mif/flf 

(END) Dow Jones Newswires

February 10, 2012 12:41 ET (17:41 GMT)

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

© 2012 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Software-Rebound Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.