Auch wenn der DAX heute einen Rückschlag hinnehmen musste, sieht Charttechniker Samir Boyardan von der flatex AG keinen Grund zur Panik: "Heute Freitag, das ist ein gewöhnlicher Tag, wo dann auch hier Kursabschläge zustande kommen", so Boyardan. "Das hat natürlich den einfachen Hintergrund, dass viele Marktteilnehmer erst mal ihre Gewinne von diesem starken Lauf realisieren." Auf welche Szenarien Anleger in der nächsten Woche achten müssen, um sich optimal im Markt zu positionieren, erfahren Sie im Interview.
Der DAX ist am Freitag mit einem Abschlag von 96 Punkten oder 1,4 Prozent auf 6.693 Punkte aus dem Handel gegangen. In der Spitze lag der Verlust bei rund 140 Punkten. Eine Lösung der griechischen Schuldenkrise ist erneut vertagt worden. In Athen hat sich die Lage unterdessen zugespitzt. Während Minister der rechtspopulistischen Laos-Partei ihren Rücktritt angeboten haben, da sie das Sparpaket nicht mittragen wollen, ist es in der Hauptstadt nach zunächst friedlichen Demonstrationen gegen die Sparmaßnahmen zu Krawallen gekommen, berichtet die Nachrichtenagentur Dow Jones. Die europäischen Regierungen zeigen sich zunehmend gereizt: Die Euro-Finanzminister haben für ein neues Hilfsprogramm noch kein Grünes Licht gegeben -ehe neue Milliarden fließen, wollen sie konkrete Beweise dafür, dass Griechenland seine Reformversprechen auch umsetzt. Griechenlands Parteien seien immer noch eine schriftliche Zusage schuldig, dass sie auch nach den Wahlen im April die bisher gemachten Reformversprechen einhalten werden, mahnte Eurogruppenleiter Jean-Claude Juncker. Die Finanzminister planen nun ein neues Treffen am Mittwoch. Zudem muss das griechische Parlament den Beschlüssen am Wochenende noch zustimmen. "Die EU-Finanzminister fahren eine harte Linie. Eine Auszahlung des neuen Rettungspakets wird weiterhin geblockt", kommentierte die Metzler Bank gegenüber Dow Jones.
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Der DAX ist am Freitag mit einem Abschlag von 96 Punkten oder 1,4 Prozent auf 6.693 Punkte aus dem Handel gegangen. In der Spitze lag der Verlust bei rund 140 Punkten. Eine Lösung der griechischen Schuldenkrise ist erneut vertagt worden. In Athen hat sich die Lage unterdessen zugespitzt. Während Minister der rechtspopulistischen Laos-Partei ihren Rücktritt angeboten haben, da sie das Sparpaket nicht mittragen wollen, ist es in der Hauptstadt nach zunächst friedlichen Demonstrationen gegen die Sparmaßnahmen zu Krawallen gekommen, berichtet die Nachrichtenagentur Dow Jones. Die europäischen Regierungen zeigen sich zunehmend gereizt: Die Euro-Finanzminister haben für ein neues Hilfsprogramm noch kein Grünes Licht gegeben -ehe neue Milliarden fließen, wollen sie konkrete Beweise dafür, dass Griechenland seine Reformversprechen auch umsetzt. Griechenlands Parteien seien immer noch eine schriftliche Zusage schuldig, dass sie auch nach den Wahlen im April die bisher gemachten Reformversprechen einhalten werden, mahnte Eurogruppenleiter Jean-Claude Juncker. Die Finanzminister planen nun ein neues Treffen am Mittwoch. Zudem muss das griechische Parlament den Beschlüssen am Wochenende noch zustimmen. "Die EU-Finanzminister fahren eine harte Linie. Eine Auszahlung des neuen Rettungspakets wird weiterhin geblockt", kommentierte die Metzler Bank gegenüber Dow Jones.
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