WASHINGTON (Dow Jones)--Die BMW AG muss in den USA eine Millionenstrafe zahlen. Die US-Behörde für Straßen- und Fahrzeugsicherheit (NHTSA) wirft dem Unternehmen vor, Sicherheitsmängel an seinen Fahrzeugen nicht schnell genug gemeldet zu haben. Dabei geht es nach einer Mitteilung der NHTSA vom Wochenende um Rückrufaktionen der US-Tochter BMW of North America aus dem Jahr 2010, die nicht den gesetzlichen Vorgaben entsprechend rechtzeitig erfolgt seien.
In den USA müssen die Fahrzeughersteller ein Sicherheitsproblem innerhalb von fünf Werktagen nach dessen Feststellung den Behörden mitteilen und umgehend eine Rückrufaktion auf den Weg bringen. "Es ist entscheidend für die Verkehrssicherheit, dass Fehler und Fahrzeugrückrufe zeitig angezeigt werden", erklärte David Strickland von der NHTSA. BMW wird nun eine Strafe von 3 Millionen US-Dollar zahlen. Der Konzern hat dem zugestimmt.
DJG/cbr/smh
(END) Dow Jones Newswires
February 12, 2012 08:10 ET (13:10 GMT)
Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.
