WIEN (Dow Jones)--Leichter, aber vom Tagestief erholt hat der österreichische Aktienmarkt am Donnerstag geschlossen. Grund für die Abgaben waren die eskalierenden Verbalattacken zwischen Deutschland und Griechenland. Eine baldige Pleite des Landes wird im Handel nicht mehr ausgeschlossen. Am Nachmittag wurden die Töne etwas gemäßigter. Das deutsche Finanzministerium plant Kreisen zufolge keine Verschiebung des Hilfspakets hinter den Wahltermin im April. Der ATX-20-Index verlor 0,6 Prozent oder 14 auf 2.171 Punkte, für den ATX-Prime ging es um 0,7 Prozent bzw 7 auf 1.069 Punkte nach unten. Umgesetzt wurden 6,3 (5,4) Millionen Aktien.
Am Nachmittag half dann eine Serie guter US-Konjunkturdaten, die Verluste etwas zu reduzieren. Sowohl gute Arbeitsmarktdaten als auch niedrige Erzeugerpreise besserten die Stimmung. Auch der Philadelphia-Fed-Index fiel etwas besser aus als erwartet.
Mit dem gesamteuropäischen Sektor wurden Bankenwerte aber zunächst verkauft. Moody's will zahlreiche Institute für eine mögliche Abstufung ins Visier nehmen. Herunterstufungen durch die UBS belasteten zusätzlich. Erste Group Bank verloren 1,6 Prozent auf 18,31 Euro, für Raiffeisen Bank International ging es um 3,9 Prozent auf 25,28 Euro nach unten.
DJG/raz
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February 16, 2012 11:47 ET (16:47 GMT)
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