Die Mitarbeiter des Netzwerkausrüsters
Nokia
Vor drei Wochen hatte die Tochter des finnischen Handyherstellers Nokia und des Münchner Elektroriesen Siemens angekündigt, bundesweit 2900 von 9.100 Stellen zu streichen und 30 von 35 Standorten zu schließen. Der NSN-Standort München wäre von dem geplanten Personalabbau mit Abstand am stärksten betroffen. Auch die Standorte Augsburg und Nürnberg stehen vor dem Aus.
"Wir gehören zur Familie" oder "Siemens wir kommen" lauteten die Botschaften auf den Plakaten der Demonstranten. Die Gewerkschafter fordern von Siemens, Verantwortung für das Gemeinschaftsunternehmen zu übernehmen und Arbeitsplätze zu sichern. Siemens äußert sich bislang nicht zu der Kritik. Eine NSN-Sprecherin zeigte Verständnis für die Protestaktionen, verteidigte aber den eingeschlagenen Kurs: "Wir können es uns einfach nicht leisten, weiter Verluste zu machen."/dak/DP/stb
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AXC0149 2012-02-21/14:42
