Zürich (ots) - Vergangenen Juli kündete der BKW-Konkurrent Alpiq
an, er bereite den Verkauf seiner deutschen Tochter AAT vor. Er will
so seine hohe Verschuldung abbauen. Doch der Deal verläuft zäh. Ein
erster Termin bis Ende Jahr konnte nicht eingehalten werden. Nun
schlägt die Gewerkschaft IG Metall in einer Mitarbeiterinformation
Alarm: "Der Verkauf der Alpiq Anlagentechnik GmbH als Ganzes ist
gescheitert", schreibt die Gewerkschaft. Nun solle der Konzern mit
über 5000 Mitarbeitern "in Teilen verramscht werden".
AAT besteht aus dem Bereich Energieversorgungstechnik (EVT), die
insbesondere Stromleitungen baut, sowie aus der Energieerzeugungs-
und Anlagentechnik (EAT), die zum Beispiel grosse Kraftwerke
errichtet. Laut IG Metall ist nur ein Verkauf von Firmenteilen
möglich.
Alpiq-Finanzchef Kurt Baumgartner verneint dies: «Es gibt
Interessenten für den gesamten AAT-Konzern, aber auch für einzelne
Firmenteile.» Die Rahmenbedingungen und der Markt hätten sich aber in
den letzten Monaten allerdings nicht zugunsten von Alpiq entwickelt.
Im deutschsprachigen Raum wisse man nicht, wie es energiepolitisch
weitergehe. Und für Private-Equity-Gesellschaften sei es schwieriger
geworden, an Fremdkapital für Firmenkäufe zu kommen. Laut Baumgartner
bleibt es aber Ziel der Alpiq, die AAT zu verkaufen.
Originaltext: Handelszeitung
Digitale Medienmappe: http://www.presseportal.ch/de/pm/100009535
Medienmappe via RSS : http://www.presseportal.ch/de/rss/pm_100009535.rss2
Kontakt:
Mehr Informationen erhalten Sie unter der Nummer 043 444 59 00.
an, er bereite den Verkauf seiner deutschen Tochter AAT vor. Er will
so seine hohe Verschuldung abbauen. Doch der Deal verläuft zäh. Ein
erster Termin bis Ende Jahr konnte nicht eingehalten werden. Nun
schlägt die Gewerkschaft IG Metall in einer Mitarbeiterinformation
Alarm: "Der Verkauf der Alpiq Anlagentechnik GmbH als Ganzes ist
gescheitert", schreibt die Gewerkschaft. Nun solle der Konzern mit
über 5000 Mitarbeitern "in Teilen verramscht werden".
AAT besteht aus dem Bereich Energieversorgungstechnik (EVT), die
insbesondere Stromleitungen baut, sowie aus der Energieerzeugungs-
und Anlagentechnik (EAT), die zum Beispiel grosse Kraftwerke
errichtet. Laut IG Metall ist nur ein Verkauf von Firmenteilen
möglich.
Alpiq-Finanzchef Kurt Baumgartner verneint dies: «Es gibt
Interessenten für den gesamten AAT-Konzern, aber auch für einzelne
Firmenteile.» Die Rahmenbedingungen und der Markt hätten sich aber in
den letzten Monaten allerdings nicht zugunsten von Alpiq entwickelt.
Im deutschsprachigen Raum wisse man nicht, wie es energiepolitisch
weitergehe. Und für Private-Equity-Gesellschaften sei es schwieriger
geworden, an Fremdkapital für Firmenkäufe zu kommen. Laut Baumgartner
bleibt es aber Ziel der Alpiq, die AAT zu verkaufen.
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