Die Analysten der Berenberg Bank haben im Vorfeld der für den morgigen Donnerstag anstehenden Gesamtjahreszahlen des Anlagenbauers Andritz ihr Anlagevotum für die Aktie von "Buy" auf "Hold" nach unten revidiert, sowie das Kursziel von 88,00 auf 82,00 Euro gesenkt.
Sorgen um die Auftragseingänge ließen die Analysten nun mehr Vorsicht walten, hieß es in ihrer jüngsten Studie. Üblicherweise sollte ein starker Auftragseingang im vierten Quartal zu verzeichnen sein. Das Umsatzwachstum wird mit einem Plus von 17,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erwartet.
Die Analysten rechnen für das vierte Quartal mit einem Auftragseingang, der signifikant unter dem Quartalsdurchschnitt liegt. Die Margen dürften zudem leicht schwächer ausfallen, als zunächst erwartet worden war. In der Folge haben die Analysten das Kursziel von 88,00 auf 82,00 Euro gesenkt.
Die Gewinnerwartungen werden von den Analysten für 2011 bei 4,09 Euro gesehen. Für das Folgejahr 2012 rechnen die Experten mit einem Gewinn von 4,71 Euro je Anteilsschein und für 2013 beläuft sich die Schätzung auf 5,50 Euro je Aktie.
Auch die Dividendenprognosen wurden aktualisiert. Für 2011 geht die Berenberg Bank nun von 2,31 Euro aus, für 2012 erwarten die Analysten 2,91 Euro je Aktie und für 2013 wird 3,41 Euro je Anteilsschein erwartet.
Am Mittwoch gegen 10.30 Uhr notierten Andritz-Aktien mit einem Minus von 0,72 Prozent bei 74,60 Euro.
Analysierendes Institut Berenberg Bank
(Schluss) spe/ger
WKN 73000 ISIN AT0000730007 WEB http://www.andritz.com
AFA0012 2012-02-29/10:40
ISIN: AT0000730007
