Der Energiekonzern EnBW
Die EnBW werde nur dann zugreifen, wenn sich ein anderer Investor für MVV interessiere und der EnBW ihren Anteil von 15 Prozent plus der 7,4 Prozent abkaufen wolle. "Dazu gibt es allerdings keine konkreten Pläne", sagte der Sprecher. Andernfalls müsse die Barclays Bank entscheiden, was mit den Aktien passiert. "Es war in jedem Falle ein gutes Invest." Die EnBW muss sich nach dem Atomausstieg neu ausrichten. Das Abschalten von zwei ihrer vier Meiler hat ein tiefes Loch in die Kasse gerissen. Deshalb will der Konzern auch Anteile an anderen Unternehmen verkaufen.
Die Stadt Mannheim als größter Aktionär der MVV begrüßte am Mittwoch, dass nun Transparenz "über das offensichtlich seit Jahren in wechselnder Höhe von der Barclays Bank gehaltene Aktienpaket" geschaffen worden sei. EnBW und MVV Energie pflegten seit Jahren ein professionelles Verhältnis, daran werde sich auch in Zukunft nichts ändern, erklärte ein Sprecher der Stadt. Mannheim ist und bleibe Mehrheitsaktionär der MVV Energie .
Der Mannheimer Versorger wollte offiziell keine Stellung nehmen. EnBW hatte beim Kauf des MVV-Anteils von 15,05 Prozent im Jahr 2004 betont, es handele sich um eine Finanzbeteiligung./mar/DP/stw
ISIN DE0005220008 GB0031348658 DE000A0H52F5
AXC0252 2012-02-29/16:06
