Die Analysten der Schweizer UBS-Bank haben am Mittwoch ihr Kursziel für Intercell-Papiere von 5 auf 6 Euro erhöht. Das Votum für die Aktie des Wiener Impfstoffherstellers wird weiterhin mit "Buy" ausgegeben.
Intercell lag mit seinen Zahlen für das Geschäftsjahr 2011 etwas unter den Schätzungen der UBS. Das Management überraschte aber mit seinem Ausblick für die nächsten Jahre. Demnach könnte das Unternehmen 2014 ein positives Ergebnis einfahren, eine Prognose, die aber von UBS-Analysten als zu optimistisch angesehen wird.
Die Experten gehen davon aus, dass Ixiaro, derzeit wichtigstes Produkt von Intercell, am US-amerikanischen Militärmarkt wachsen könnte. Größte Potenzial wird aber in einem Impfstoff gegen Pseudomonas aeruginosa gesehen. Sollte die Phase-III-Studie 2014/15 positiv abgeschlossen werden, könnte Novartis Interesse an einer Übernahme des Biotechnologie-Konzerns haben.
Für die nächsten Jahre erwarten die Analysten ein negatives Ergebnis je Aktie. Für 2012 wird ein Verlust je Aktie von 0,40 Euro erwartet. 2013 sollen der Fehlbetrag bei 0,27 Euro und 2014 dann bei 0,25 Euro je Anteilsschein liegen. Für die Jahre 2012, 2013 und 2014 wird keine Dividende prognostiziert.
An der Wiener Börse notierten die Titel von Intercell am Mittwochvormittag mit einem Plus von 0,13 Prozent bei 2,36 Euro.
Analysierendes Institut UBS
(Schluss) nuk
ISIN AT0000612601 WEB http://www.intercell.com
AFA0006 2012-03-07/09:15
ISIN: AT0000612601
