Im Nachgang der Zahlenvorlage für 2011 haben die Wertpapieranalysten der Erste Group die Einstufung für die Aktie der Österreichischen Post von "buy" auf "accumulate" zurück genommen, das Kursziel aber auf 28 Euro aufgestockt.
Zur Erklärung für die Kurszielerhöhung verweisen die Experten auf höhere Ergebnisschätzungen, die sich auch in höheren Cashflows in dem zur Berechnung verwendeten Discounted-Cashflow-Modell widerspiegelten. Die Gewinnschätzung für das laufende Jahr wurde auf 2,03 von 1,90 Euro je Aktie nach oben revidiert. Für die Folgejahre 2013 und 2014 sehen die Analysten den Gewinn nun bei 2,14 (vorher: 1,93) Euro bzw. 2,18 (1,96) Euro je Anteilsschein.
Dass die Einstufung indes von "buy" auf "accumulate" nach unten wanderte, erklären sie mit der starken Aktienkursentwicklung. Das Post-Papier sei aber noch immer der mit Abstand attraktivste defensive Wert unter den an der Wiener Börse gelisteten Aktien, heißt es weiter.
Angepasst wurden auch die Dividendenschätzungen für die kommenden drei Jahre. Für 2012 wurde die Prognose auf 1,80 von 1,70 Euro je Anteilsschein nach oben revidiert. 2013 und 2014 sollen sich die Ausschüttungen auf 1,90 (1,75) Euro bzw. 2,0 (1,75) Euro je Papier belaufen.
Zum Vergleich: Gegen 10.20 Uhr notierten die Titel der Österreichischen Post mit einem Abschlag von 0,67 Prozent auf 25,15 Euro.
Analysierendes Institut Erste Group
(Schluss) ana/ste
ISIN AT0000APOST4 WEB http://www.post.at
AFA0015 2012-03-22/10:23
ISIN: AT0000APOST4
