Der Fräs- und Drehmaschinenbauer Hermle hat den Konjunktureinbruch abgehakt und knüpft wieder an das Niveau vor der Krise an. Mit 269 Millionen Euro Umsatz im vergangenen Jahr erlöste der Konzern gut 80 Millionen Euro mehr als 2010, wie das Unternehmen aus Gosheim (Kreis Tuttlingen) am Donnerstag mitteilte.
Der Überschuss verdoppelte sich auf gut 40 Millionen Euro (2010: 18,5 Mio. Euro). Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) nahm eine ähnliche Entwicklung und stieg vorläufigen Berechnungen zufolge auf rund 55 Millionen Euro - nach 24,8 Millionen Euro ein Jahr davor.
Der schwäbische Werkzeugmaschinenhersteller begründete den Trend mit der jüngst wieder "boomenden Nachfrage". Bei Hermle arbeiten etwa 800 Mitarbeiter. Sie sollen von dem Erfolg profitieren und 70 Prozent eines Monatsgehaltes sowie eine Einmalzahlung als Prämie erhalten.
Die Auftragsbücher seien gut gefüllt, berichtete das Unternehmen. 2011 habe eine Order von 319 Millionen Euro ergeben - ein Rekordwert.
Auch die Anleger haben Grund zur Freude: Halter einer Vorzugsaktie sollen vorbehaltlich der Zustimmung während der Hauptversammlung diesmal 6,05 Euro Ausschüttung erhalten. 2010 waren es nur 3,05 Euro.
Endgültige Kennzahlen will Hermle Ende April vorlegen./loh/DP/stk
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