Der westfälische Automobilzulieferer Hella erweitert seine Produktion im Ausland. Das Unternehmen wolle in der zweiten Jahreshälfte 2013 in China und Mexiko drei neue Werke sowie ein Entwicklungszentrum in Betrieb nehmen, sagte am Samstag ein Unternehmenssprecher. Er bestätigte damit einen Bericht der "Welt am Sonntag". Bereits im Februar hatte das Unternehmen angekündigt, seine unprofitable Produktion in Paderborn schließen zu wollen.
Im mexikanischen Irapuato soll ein neues Werk mit 700 Mitarbeitern entstehen, in den chinesischen Städten Chengdu und Yangzhou zwei Produktionsstätten sowie ein Entwicklungszentrum mit insgesamt rund 2000 Mitarbeitern. Die neuen Standorte in China sind Gemeinschaftsunternehmen mit chinesischen Konzernen.
Das Familienunternehmen Hella, nach eigenen Angaben einer der weltweit führenden Hersteller von Licht- und Elektronikprodukten, ist in mehr als 30 Ländern vertreten. Hella hat sein Konzernergebnis im Geschäftsjahr 2010/11 auf 164 Millionen Euro mehr als verdoppelt, bei einem Umsatz von rund 4,4 Milliarden Euro. Für das aktuelle Geschäftsjahr erwarte er eine erneute Steigerung von Umsatz und Ergebnis, sagte der Sprecher. An der Schließung des Paderborner Werks werde aber weiter festgehalten./kla/DP/zb
AXC0048 2012-03-31/14:59
