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KORREKTUR: J&J will sich Kartellbehörden für Synthes-Übernahme gewogen machen

(In der am 3. April um 17.05 Uhr gesendeten Meldung "J&J will sich Kartellbehörden für Synthes-Übernahme gewogen machen" wurde fälschlicherweise über einen Gesamtverkauf der Tochter DePuy berichtet. Veräußert wird aber nur ein Teilbereich von DePuy. Es folgt die korrigierte Fassung.)

J&J will sich Kartellbehörden für Synthes-Übernahme gewogen machen

NEW YORK (Dow Jones)--Der US-Gesundheitskonzern Johnson & Johnson (J&J) will die Bedenken der Kartellwächter gegen die geplante Übernahme des Medizintechnikers Synthes entkräften. Das Unternehmen trennt sich dazu von einem kleinen Bereich seiner Tochter DePuy, dem Trauma-Geschäft. Der Bereich setzte laut J&J zuletzt 280 Millionen US-Dollar um. Der Hersteller von künstlichen Gelenken und anderen orthopädischen Produkten DePuy bringt es auf insgesamt rund 5,5 Milliarden Dollar.

Die Biomet Inc mit Sitz in Warsaw im US-Bundesstaat Indiana habe für das DePuy-Trauma-Geschäft ein verbindliches Angebot vorgelegt, teilte Johnson & Johnson mit. Die Offerte bewerte DePuy mit 280 Millionen Dollar. Die Angebotsfrist laufe noch bis zum 1. Juni, könne aber unter bestimmten Umständen verlängert werden.

Johnson & Johnson hatte vor knapp einem Jahr die Übernahme von Synthes für 21,3 Milliarden Dollar angekündigt. In einer ersten Prüfung des Zusammenschlusses waren bei den EU-Kartellwächtern Zweifel lautgeworden. Bei dem geplanten Erwerb würden sich zwei führende Hersteller von Implantaten für die Wirbelsäulenbehandlung zusammenschließen, lautete seinerzeit die Kritik der Kommission. Derzeit läuft eine vertiefte Prüfung, die EU wird bis zum 26. April ihre Entscheidung bekanntgeben.

Mit der Veräußerung des DePuy-Trauma-Geschäfts sollen die Zweifel ausgeräumt werden. "Wir glauben, dass dieser Verkauf die regulatorischen Befürchtungen über den Synthes-Kauf zerstreut" teilte der Konzern mit. "Gewissheit haben wir aber erst, wenn die Untersuchungen in den USA und Europa abgeschlossen sind."

-Von Kristin Jones; Dow Jones Newswires; 
+49 (0)69 29725 102, unternehmen.de@dowjones.com 
DJG/DJN/mgo/sha/bam/jhe 

(END) Dow Jones Newswires

April 04, 2012 05:26 ET (09:26 GMT)

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

© 2012 Dow Jones News
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