Hamburg (BoerseGo.de) - Die Gläubiger des insolventen Solarunternehmens Solons werden einem Pressebericht zufolge fast leer ausgehen. Der Insolvenzverwalter Rüdiger Wienberg rechne nur mit einer Insolvenzquote von drei Prozent, berichtet die "Financial Times Deutschland" (FTD) am Freitag. Laut Bericht brachte der Solon-Verkauf an das Unternehmen Microsol aus dem Emirat Fudschaira nur 3,7 Millionen Euro ein. Solon habe den Geschäftsbetrieb zum Zeitpunkt der Insolvenzanmeldung schon fast vollständig eingestellt. Allerdings dürften Jahre vergehen, bis die endgültige Erfüllungsquote feststeht. "Die Gläubigeranmeldungen gehen hier wäschekorbweise ein", sagte ein Sprecher des Insolvenzverwalters zur FTD.
(© BörseGo AG 2012 - Autor: Oliver Baron, Redakteur)
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