Der Windkraftturbinenhersteller
Nordex stellt sein Engagement in der Stromerzeugung auf
hoher See ("Offshore") ein. Verhandlungen über das Einbringen der
Offshore-Kapazitäten des Unternehmens in ein
Gemeinschaftsunternehmen mit anderen Unternehmen seien ohne Ergebnis
beendet worden, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Die mit den
Offshore-Aktivitäten verbundenen Sachwerte wolle Nordex nun kurz-
bis mittelfristig verkaufen und auch kein eigenes Geschäftsfeld
dafür mehr betreiben. Die Mitarbeiter der Geschäftseinheit sollen in
anderen Bereichen des Konzerns übernommen werden. Bereits im Sommer
2011 hatte das Unternehmen mitgeteilt, für sein Offshore-Geschäft
einen Kooperationspartner zu suchen. Den Ausblick auf das laufende
Geschäft in den kommenden Jahren behielt der Turbinenbauer
unverändert bei./men/he
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.
Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.
Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.
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