Konjunktursorgen und der schwache Euro
haben den deutsche Aktienmarkt am Dienstagvormittag belastet. Nach
einem Handelsstart über der psychologisch wichtigen Marke von 6.000
Punkten rutschte der Dax
Zum Handelsstart hatten positive Vorgaben aus Übersee und
hoffnungsvolle Signale von der anstehenden Telefonkonferenz der
G7-Finanzminister den Markt noch gestützt, sagte Marktanalyst Gregor
Kuhn von IG Markets. Das anschließende Auf und Ab begründete ein
Händler mit dem ausfallenden Handel in England. Der Fokus der
Anleger richte sich daher eher auf den Dax, da dieser dem englischen
FTSE 100
EURO GIBT NACH, SCHWACHE KONJUNKTURDATEN
Zuletzt belastet haben aber der schwache Euro und negative europäische Konjunkturdaten. Im Euroraum war die Wirtschaftsstimmung im Mai so schlecht wie seit fast drei Jahren nicht mehr. Der Einkaufsmanagerindex sank von 46,70 Punkten im Vormonat auf 46,00 Zähler, wie das Forschungsunternehmen Markit mitteilte. Damit fiel der Index zwar geringfügig besser als in der Erstschätzung aus. Dennoch notiert die Kennziffer aktuell auf dem tiefsten Stand seit Juni 2009. Zudem entfernt sich der wichtige Frühindikator weiter von der Expansionsschwelle bei 502 Zählern, die als Wachstumsschwelle gilt.
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ISIN DE0008469008 DE0007203275 DE0008467416
AXC0077 2012-06-05/11:01
