--AT&T gewinnt 187.000 neue Vertragskunden, deutlich weniger als Verizon
--Nettogewinn legt um 5 Prozent zu, Aktie steigt deutlich
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Von Greg Bensinger DOW JONES NEWSWIRES
NEW YORK (Dow Jones)--Der amerikanische Telekomkonzern AT&T hat im ersten Quartal dank eines weiter wachsenden Mobilfunkgeschäftes gut 5 Prozent mehr verdient. Analysten hatten nach der geplatzten Übernahme des US-Mobilfunkgeschäftes der Deutschen Telekom nur ein stagnierendes Ergebnis erwartet. Anleger reagieren erfreut, die Aktie legte im US-Handel um über 4 Prozent zu.
Die 39 Milliarden US-Dollar schwere Fusion mit T-Mobile USA war im Dezember geplatzt. Abschreibungen und steigende Pensionsverpflichtungen hatten AT&T zuletzt in die roten Zahlen gedrückt.
Richtig rund lief es im Auftaktquartal aber noch nicht. Im Mobilfunkgeschäft lief es war besser, an die Wachstumsraten des Vorjahres kam AT&T aber nicht heran. Nach dem Run auf das neue iPhone im Weihnachtsgeschäft gingen die Verkäufe des Prestigeobjektes zu Jahresbeginn zurück. Auch dem größten Wettbewerber Verizon Wireless hinkt AT&T hinterher.
AT&T konnte in den ersten drei Monaten 187.000 Kunden mit langfristigen Verträge an sich binden - bei Verizon waren es allerdings mehr als eine halbe Million. Insgesamt, inklusive unter anderem der Prepaid-Verträge, warb AT&T 726.000 Neukunden und damit fast so viele wie der heimische Rivale mit 734.000.
Den Nettogewinn steigerte AT&T um gut 5 Prozent auf 3,58 Milliarden US-Dollar bzw 60 Cent je Aktie. Der Umsatz wuchs leicht auf 31,82 Milliarden Dollar. Analysten hatten einen stagnierenden Gewinn je Anteil bei Erlösen von 31,86 Milliarden Dollar erwartet. Im Wireless-Service-Bereich konnte AT&T die Marge deutlich auf 41,6 Prozent von 39 Prozent steigern.
AT&T und Verizon wetteifern auch bei der Aufrüstung ihrer Netze auf den schnellen Mobilfunkstandard 4G LTE. Die Anbieter hoffen auf neue Kunden und wollen deren Bedenken über möglicherweise begrenzte Kapazitäten für die Datenübertragung, beispielsweise beim Download von Videos und Photos, zerstreuen. Größter Wachstumstreiber der Branche ist aber weiterhin das noch nicht mit 4G kompatible Apple-iPhone.
Die in Dallas ansässige AT&T Inc ist noch sehr stark auf das iPhone angewiesen. Im ersten Vierteljahr aktivierte der Konzern 4,3 Millionen der beliebten Apple-Smartphones. Das waren zwar deutlich weniger als im vierten Quartal 2011, in dem das neue iPhone 4S die Verkäufe auf 7,6 Millionen steigen ließ, aber mehr als Verizon mit 3,2 Millionen.
-Von Greg Bensinger, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29725 110, unternehmen.de@dowjones.com DJG/sha/kla
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April 24, 2012 12:35 ET (16:35 GMT)
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