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Allianz profitiert von geringen Großschäden

MÜNCHEN/FRANKFURT (Dow Jones)--Ein gutes Kapitalanlageergebnis und kaum Großschäden sind die Zauberworte für Versicherer in diesen Tagen. Auch die Allianz hat im ersten Quartal hiervon profitiert und den Nachsteuergewinn vor Dritten etwas stärker als erwartet auf mehr als 1,4 Milliarden Euro erhöht. Analysten hatten im Schnitt mit 1,37 Milliarden Euro gerechnet.

Nach dem guten Start sieht sich Europas größter Versicherer auf gutem Wege, sein Jahresziel zu erreichen: Der operative Gewinn soll in einer Spanne von 7,7 Milliarden bis 8,7 Milliarden Euro liegen.

Das Erdbeben und der Tsunami in Japan, Erdbeben in Neuseeland sowie Überschwemmungen in Australien hatten das vergangene Jahr zu einem der härtesten in der Geschichte der Versicherer gemacht. Allein die Allianz zahlte im ersten Quartal 2011 737 Millionen Euro für Schäden nach Naturkatastrophen.

Nun kann die Branche aufatmen. Das konnte man bereits bei den Ergebnissen der drei weltweit größten Rückversicherer sehen, die alle von den geringen Großschäden und guten Kapitalanlageergebnissen profitierten.

Zu dem guten Ergebnis der Allianz trugen alle großen Geschäftssegmente bei, erklärte der Versicherer. Als guter Ertragsbringer hat sich bei der Allianz damit einmal mehr das Asset Management erwiesen. Bereits im vergangenen Jahr war sein Beitrag zum operativen Ergebnis fast so hoch wie der Lebensversicherung. Die Eckdaten gab die Allianz am Rande ihrer Hauptversammlung bekannt. Das vollständige Zahlenwerk folgt am 15. Mai.

-Von Madeleine Nissen, Dow Jones Newswires; 
+49 (0)69 - 29725 115, madeleine.nissen@dowjones.com 
(Ulrike Dauer hat zu diesem Artikel beigetragen) 
DJG/maw/mgo 
 

(END) Dow Jones Newswires

May 09, 2012 02:54 ET (06:54 GMT)

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

© 2012 Dow Jones News
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