Die schwache Nachfrage nach PCs setzt dem südkoreanischen Spezialisten SK Hynix weiter zu. Im ersten Quartal 2012 fiel unterm Strich ein Minus von 271 Milliarden Won (180,2 Mio Euro) an, wie der weltweit zweitgrößte Speicherchip-Produzent am Donnerstag in Seoul mitteilte. Es war das dritte Verlustquartal in Folge. Der Umsatz ging um 14 Prozent auf knapp 2,4 Billionen Won zurück.
Als Folge branchenweiter Überkapazitäten und der flauen PC-Nachfrage sind auch die Preise für Speicherchips gefallen. Der durchschnittliche Verkaufspreis für herkömmliche DRAM-Bausteine ging nach Angaben von SK Hynix im Quartalsvergleich um 10 Prozent zurück. Der Preis für NAND-Speicherprodukte, die unter anderem in Smartphones und Tablet-Computern verwendet werden, sackte demnach um 16 Prozent ab.
Das Unternehmen erwartet allerdings, dass mit der Markteinführung neuer Smartphone-Modelle und Tablet-Computer in den nächsten Monaten zu rechnen sei und die Chip-Branche so neue Impulse erhalte. Zudem setzt der Hersteller auf den Trend zu Ultrabooks - das sind besonders leichte und dünne Windows-Notebooks.
Nach dem Einstieg des führenden südkoreanischen Mobilfunk-Anbieters SK Telecom bei Hynix als größter Anteilseigner war der Chiphersteller im Februar dieses Jahres in die SK-Gruppe aufgenommen und im März in SK Hynix umbenannt worden./dg/DP/zb
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AXC0140 2012-04-26/11:34
