PARIS (Dow Jones)--Der französische Konzern Air Liquide hat im ersten Quartal von einer höheren Nachfrage aus den Schwellenländern und Nordamerika profitiert. Der Anbieter von Industriegasen konnte seinen Umsatz im Zeitraum von Januar bis März deutlich steigern. Schleppend verlief das Geschäft für den Konkurrenten der deutschen Linde AG dagegen in Westeuropa angesichts der konjunkturellen Unsicherheit dort.
Im Auftaktvierteljahr erzielte die Air Liquide SA einen Umsatz von 3,78 Milliarden Euro, das entspricht einer Steigerung von knapp 7 Prozent zum Vorjahr. Damit übertrafen die Franzosen die Markterwartungen leicht. Von Dow Jones Newswires befragte Analysten hatten mit 3,72 Milliarden Euro gerechnet.
Der Umsatz war verschiedenen Effekten unterworfen, profitierte beispielsweise von günstigen Wechselkursbedingungen und Schwankungen beim Erdgaspreis. Dagegen machten sich Veräußerungen und Zukäufe von Unternehmensteilen geringfügig negativ bemerkbar. Auf vergleichbarer Basis, also diese Effekte herausgerechnet, stiegen die Erlöse um 4,5 Prozent, im Kernbereich "Gas and Services" um 4 Prozent auf 3,44 Milliarden Euro.
Den vagen Ausblick auf das laufende Jahr bestätigte Air Liquide. Das Nettoergebnis soll das Niveau des Vorjahres übertreffen. 2011 hatte das Unternehmen 1,54 Milliarden Euro verdient. Wenn es nicht zu einem großen konjunkturellen Einbruch kommt, will Air Liquide ergebnisseitig weiter zulegen, sagte der Vorstandsvorsitzende Benoit Potier.
-Von Inti Landauro, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29725 102, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/mgo/jhe
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April 25, 2012 02:09 ET (06:09 GMT)
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