Der US-Pharmakonzern Merck & Co
Der Umsatz des zweitgrößten amerikanischen Pharmakonzerns verbesserte sich dagegen nur leicht auf 11,7 Milliarden Dollar (VJ: 11,6). Wie der Konzern weiter mitteilte, stieg der Gewinn je Aktie vor Sonderposten von 0,92 auf 0,99 Dollar. Damit übertraf Merck & Co die Erwartungen der Wall Street um einen Cent.
Kenneth C. Frazier bekräftigte den Ausblick. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen weiterhin einen bereinigten Gewinn je Aktie von 3,75 bis 3,85 Dollar. Der Umsatz wird unter der Annahme konstanter Wechselkurse auf oder nahe des Niveaus von 2011 erwartet. Damals hatte der Hersteller des Impfstoffes Gardasil rund 48 Milliarden Dollar in der Bilanz stehen.
Merck & Co. ist nicht zu verwechseln mit der deutschen Merck
KGaA
Der US-Konzern will bis 2015 weitere Kosten einsparen und hatte im vergangenen Jahr einen Abbau von bis zu 13.000 Stellen bekanntgegeben. Mit dem Stellenabbau will sich der US-Konzern für die zunehmende Konkurrenz durch Generikahersteller rüsten. Noch sprudeln bei dem Hersteller des Impfstoffes Gardasil gegen Gebärmutterhalskrebs die Gewinne - aber bereits im August läuft für das wichtigste Medikament Singulair (Asthmamittel) der lukrative Patentschutz aus./ep/wiz NNN
ISIN US5893311077
AXC0176 2012-04-27/13:36
