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General Motors strebt Allianz mit Isuzu an - Zeitung

TOKIO (Dow Jones)--Der US-Autokonzern General Motors (GM) strebt einem Zeitungsbericht zufolge eine neue Allianz in Japan an. Die Amerikaner wollen sich mit 10 Prozent an dem Lkw-Hersteller Isuzu Motors beteiligen, berichtet die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei. Zusammen wollen die beiden Unternehmen Nutzfahrzeug-Projekte in Asien sowie in Zentral- und Südamerika angehen.

Die Verhandlungen über eine Allianz sollen Anfang Mai beginnen und im Sommer abgeschlossen werden, so die Zeitung weiter. Ein Sprecher von GM wollte den Bericht nicht kommentieren. Er sagte aber, dass man regelmäßig mit anderen Herstellern über "mehrere Aspekte" spreche. Ein Isuzu-Sprecher wollte keinen Kommentar abgeben.

GM hatte sich 1971 bereits an dem japanischen Unternehmen beteiligt. Die Allianz hielt bis 2006, als das Spardiktat GM dazu zwang, Beteiligungen zu verkaufen. Nach dem Rückzug der Amerikaner kaufte Toyota einen Anteil von 5,9 Prozent an dem Lkw-Hersteller. Laut Nikkei könnte eine Allianz mit GM das Toyota-Arrangement gefährden. Mit 10 Prozent stiege GM zudem zum größten Anteilseigner vor dem Handelshaus Mitsubishi Corp auf.

Derzeit führt Isuzu zudem Verhandlungen mit Europas größtem Autohersteller Volkswagen, um seine Präsenz in den Schwellenländern auszubauen. Isuzu könne nicht aus eigener Kraft in neue Segmente oder Märkte vorstoßen und brauche einen Partner, hatten die Japaner mitgeteilt. Laut Nikkei wird Isuzu Verhandlungen über eine Beteiligung mit Volkswagen stoppen. Im Gespräch sei aber weiterhin die Lieferung von Pickup-Trucks an Volkswagen in Thailand.

-Von Daisuke Wakabayashi, The Wall Street Journal; 
+49 (0)69 29725 102, unternehmen.de@dowjones.com 
DJG/DJN/mgo 

(END) Dow Jones Newswires

April 29, 2012 08:07 ET (12:07 GMT)

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

© 2012 Dow Jones News
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