NEW YORK (Dow Jones)--Der US-Pharmakonzern Merck & Co kann auch in den nächsten Jahren auf zwei wichtige Umsatzträger zählen. Ein US-Bundesgericht bestätigte die Gültigkeit des Patents auf einen Wirkstoff, der in den Cholesterinsenkern Vytorin und Zetia zu finden ist. Beide Medikamente fuhren im ersten Quartal gemeinsam Erlöse von über 1 Milliarde US-Dollar ein.
Der Generikahersteller Mylan hatte zuvor bei der US-Gesundheitsbehörde FDA beantragt, Nachahmerversionen der beiden Medikamente auf den Markt zu bringen. Mylan argumentierte, das Patent sei ungültig und könne nicht durchgesetzt werden.
Merck klagte 2009 und 2010 gegen Mylan, um den Vertrieb der Generika zu unterbinden. Das Gericht folgte dem Konzern und erteilte Mylan zudem eine einstweilige Verfügung für den Verkauf bis zum Ablauf des Patents. Dieses wird 2017 der Fall sein.
Der Verlust des Patentschutzes ist für viele Pharmakonzerne weltweit eine der größten Herausforderungen. Zahlreiche Blockbuster-Medikamente verlieren in den kommenden Jahren ihre Exklusivität.
-Von Peter Loftus, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29725 102, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/mgo
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April 29, 2012 08:36 ET (12:36 GMT)
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